Pressebrief November 2017


Sehr geehrte Damen und Herren,

prominente Unterstützung erfährt das vom Förderverein der Hochschule prämierte STEGREIF.orchester in seinem Benefizkonzert mit der Violinistin Carolin Widmann am 8.11. bei #freeschubert + surprise. Die Gesangklassen der Hanns Eisler sind im November stark gefragt: Beim ersten Voice Day der Hochschule am 24.11. kann das Publikum bei freiem Eintritt einem Programm voller Raritäten und spannungsvoller Vokalkunst lauschen. Prof. Thomas Quasthoff gibt in diesem Rahmen erneut einen publikumsoffenen Meisterkurs mit Liedern von Johannes Brahms. Mit Kostüm und Bühnenbild in Szene gesetzt, zeigen die Berliner Studierenden am 12.11. das gemeinsam mit Budapester Studierenden erarbeitete Opernprojekt „Somewhere over the voices“. Und in der rbb-Sendereihe „Die Absolventen“ erfahren Sie, was das Chordirigieren ausmacht – im Mittelpunkt steht die Chordirigierklasse von Prof. Jörg-Peter Weigle. Der israelische Dirigent und Eisler-Absolvent Lahav Shani kehrt Ende November am 29.11. für die Gesprächsreihe „Musik!“ an die Hochschule zurück und spricht mit Prof. Andrea Tober über seine Arbeit. Am 5.12. wird er das Hochschulsinfonieorchester im Konzerthaus dirigieren. 

Wir bitten Sie um Ankündigung unserer Veranstaltungen und freuen uns über Ihre Berichte. Für mehr Informationen und Bildmaterial stehe ich gern zur Verfügung.

Freundliche Grüße
Marit Magister
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Auftrag der 
Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

Veranstaltungsplan November 2017 als PDF
Veranstaltungskalender der Hochschule 


8.11.2017 | 20 H | Krönungskutschen-Saal | € 40.- ERM 20.-

STEGREIF.orchester und Carolin Widmann


Sie brennen für klassische Musik und haben sich nichts weniger vorgenommen, als das Orchester der Zukunft zu erschaffen: die Musikerinnen und Musiker des STEGREIF.orchesters. #freeschubert ist eines ihrer jüngsten großen Projekte in Berlin: wechselnde freie Musikergruppen spielen klassische Sinfonien „ohne Dirigenten, ohne Noten, ohne Uniform“, eine Performance mit Improvisationscharakter. Im Benefizkonzert am 8. November hält das STEGREIF.orchester allerdings ein paar Überraschungen parat, wenn es im Krönungskutschen-Saal der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin zusammen mit der renommierten Violinistin Carolin Widmann zu erleben sein wird. Mit dem Hornisten und Eisler-Studenten Juri de Marco als künstlerischem Leiter und Impulsgeber an der Spitze hat sich das junge 24-köpfige Ensemble seit seiner Gründung 2015 in der Musikwelt bereits einen Namen erspielt. Der Förderverein der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin e. V. verleiht den diesjährigen startup!music-Preis dem STEGREIF.orchester und verdoppelt – in Anbetracht der Größe des Ensembles – das Preisgeld auf 10.000 Euro.

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12.11.2017 | 19:30 H | Komische Oper Berlin | € 14-34

Roter Rummel in der Komischen Oper - Stummfilmfestival Kino Varieté mit Kompositionen von Eisler-Studierenden


Der 100. Jahrestag der Russischen Revolution in diesem Jahr steht im Mittelpunkt des Stummfilmfestivals Kino Varieté der Komischen Oper – live begleitet vom Orchester der Komischen Oper unter der Leitung von Frank Strobel. In Anlehnung an die Agit-Prop-Revue „Roter Rummel“ von Erwin Piscator erinnert das Festival an die Oktoberrevolution als Impulsgeber für die russische Kunstszene, die der politischen Revolution eine radikale künstlerische Revolution folgen lies. Sowjet-russische Musik der 1920er Jahre und neu komponierte Klänge aus der Feder von Kompositionsstudierenden der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin zu den Stummfilmen geleiten das Publikum neben Clownerie und Kinderchor auf eine aufregende Zeitreise in die Revolutionsepoche. Das umfangreiche Vorprogramm des zweiten Festivalabends zum Hauptfilm „Arsenal“ ist mit drei Kurzfilmen ein szenisches Manifest des revolutionären Zeitgeistes der 1910er und 20er Jahre: Der Film „Interplanetarische Revolution“ erzählt vom Export der Revolution auf den Mars, „Kino-Prawda“ des legendären sowjetischen Filmemachers Dziga Vertov erinnert an die Oktoberrevolution, und Sergej Eisenstein überrascht mit der surrealistischen Groteske „Glumows Tagebuch“. Exzentriker aller Länder, vereinigt euch! Im Hauptfilm „Arsenal“ des sowjetisch-ukrainischen Regisseurs Alexander Dowschenko von 1928 bringt der nach Kiew heimkehrende ukrainische Soldat Timosh aus dem Ersten Weltkrieg nicht nur körperliche und psychische Schäden mit. Allerhand revolutionäre Ideen machen in seiner Heimatstadt und insbesondere in der Waffenfabrik „Arsenal“ schnell die Runde.

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12.11.2017 | 17 H | Studiosaal | Eintritt frei

Fledermaus und Zauberflöte – Somewhere over the voices


Szenen aus den Opern „Die Fledermaus“, „Fidelio“, La Bohème“, „Don Giovanni“, „Die Zauberflöte“ und „Il barbiere di Siviglia“ spielen und singen Gesangstudierende der Franz-Liszt-Musikakademie Budapest und der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin am 12.11. auf der Bühne des Studiosaals. Im Mai trafen sie sich erstmals zu einem Lied-Meisterkurs in Berlin und erarbeiteten dann in Budapest unter Leitung von Prof. Anna Korondi, Prof. Stewart Emerson und Prof. Claus Unzen das gemeinsame Opernszenen-Projekt – Regie führten die Berliner Studierenden, Kostüm und Bühnenbild entwickelten die ungarischen Partner. Die Opernszenen wurden im Mai erstmals in Budapest aufgeführt und werden nun dem Berliner Publikum präsentiert.

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24.11.2017 | 11-22 H | Studiosaal und KKS | Eintritt frei | Masterclass € 6.- ERM 4.-

Voice Day an der Hanns Eisler und Masterclass mit Prof. Thomas Quasthoff


Ein Tag mit den Gesangstudierenden der Hochschule: Mit der selten zu hörenden „Serenade to Music“ des englischen Komponisten Ralph Vaughan Williams und Shakespeares Versen über Musik aus dem “Kaufmann von Venedig” eröffnen die Gesangstudierenden am 24.11. ihren ersten Voice Day an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin – ab 11 Uhr im Studiosaal und ab 18 Uhr im Krönungskutschensaal im Neuen Marstall. Prof. Thomas Quasthoff gibt außerdem einen öffentlichen Meisterkurs im Marstall und widmet sich mit den jungen Gesangstudierenden Liedern von Johannes Brahms. Französische und amerikanische Vokalwerke, russische Lieder anlässlich des 160. Todestages von Michail Glinka, Gesangstücke von zeitgenössischen Komponistinnen, aber auch lustige Vokalensembles von Bach, Rossini und Schubert – ein spannendes, ungewöhnliches und höchst unterhaltsames Repertoire haben die Gesangklassen mit ihren Professoren für einen ganzen Tag voller junger Stimmen in der Hochschule ausgewählt. Der Eintritt für den Voice Day ist – bis auf die Masterclass mit Thomas Quasthoff – frei.

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16.11.2017 |18 H | Krönungskutschen-Saal | € 8.- ERM 5.-

rbb kulturradio: Die Absolventen - Die Chordirigierklasse von Prof. Jörg-Peter Weigle


Was macht einen Chordirigenten aus und welche Ausbildung erhalten Chordirigenten an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin? In der nächsten Ausgabe der Sendereihe „Die Absolventen“ am 16.11. widmet sich der rbb-kulturradio-Moderator Christian Schruff der Chordirigierklasse von Prof. Jörg-Peter Weigle an der Hanns Eisler. Unterschiedliche Interpretationsansätze werden hörbar, wenn die Studierenden Janis Pelmanis, Ohad Stolarz, Oliver Wunderlich, Eva Christiane Schäfer, Andrew Lusher und Dávid Farkasházi Werke der Bach-Familie dirigieren. Es singt der Kammerchor consortium vocale berlin. Prof. Jörg-Peter Weigle unterrichtet seit 2003 als Professor für Chordirigieren an der Hanns Eisler, deren Alumnus er ist und die er selbst als Rektor 2008-12 leitete. Er war Chefdirigent des Leipziger Rundfunkchors, der Dresdner Philharmonie, der Stuttgarter Philharmoniker und ist seit 2003 Künstlerischer Leiter des Philharmonischen Chors Berlin. Zur Spielzeit 2018/19 tritt er sein Amt als Chefdirigent des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt an. In der Sendereihe „Die Absolventen“ überträgt rbb kulturradio Konzerte mit exzellenten Studierenden. Das Konzert findet am 16.11. um 18 Uhr im Krönungskutschen-Saal statt und wird zeitversetzt ab 20:04 Uhr im rbb kulturradio übertragen.

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29.11.2017 | 20 H | Galakutschen-Saal I | Eintritt frei

Musik! Lahav Shani im Gespräch mit Prof. Andrea Tober


Sein Debüt als Dirigent hatte Lahav Shani 2011 – mit dem Hochschulsinfonieorchester im Konzerthaus Berlin. Seitdem hat der junge israelische Pianist und Dirigent große Orchester in aller Welt – wie sein Mentor Daniel Barenboim auch vom Flügel aus – dirigiert. Lahav Shani studierte an der Hanns Eisler Orchesterdirigieren bei Prof. Christian Ehwald und Prof. Hans-Dieter Baum sowie Klavier bei Prof. Fabio Bidini. Ab der Saison 2017/18 ist er Principal Guest Conductor der Wiener Symphoniker und ab 2018/19 Chefdirigent des Rotterdam Philharmonic Orchestra. Das Gespräch mit Prof. Andrea Tober und ihren Studierenden bietet Einblicke in den ungewöhnlichen Lebensweg des Künstlers. Lahav Shani leitet am 5.12. erneut das Hochschulsinfonieorchester im Konzerthaus, zuvor dirigiert er am 1.12. das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin mit Tabea Zimmermann in der Philharmonie. Die Gesprächsreihe „musik!“ des Fördervereins der Hochschule mit prominenten Gästen der Kulturbranche ermöglicht Studierenden und Berufsanfängern Einsichten in die Mechanismen, Facetten und Realitäten der Berufswelt „Kultur“.

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