Julian Steckel

Julian Steckel, geboren 1982. Erster Violoncellounterricht im Alter von fünf Jahren. Langjähriger Schüler von Ulrich Voss. Studium bei Prof. Gustav Rivinius an der Hochschule für Musik Saar, bei Prof. Heinrich Schiff an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und bei Prof. Boris Pergamenschikow und Prof. Antje Weithaas an der Hoch-schule für Musik Hanns Eisler Berlin. Stipendiat der Jürgen Ponto-Stiftung und der Studien-stiftung des deutschen Volkes. Zahlreiche Auszeichnungen auf nationalen und internatio-nalen Wettbewerben, u. a. bei der International Pablo Casals Cello Competition 2004 in Kronberg, Concours de Violoncello Rostropovitsch in Paris 2005, Grand Prix Emanuel Feuermann 2006 in Berlin, Top-Cellist-Prize der Verbier Festival Academy 2007, Borletti-Buitoni Trust Fellowship, sowie 1. Preis in der Kategorie Violoncello, Publikumspreis gestif-tet von der Theodor-Rogler-Stiftung, Sonderpreis OehmsClassics beim 59. Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2010 sowie Sonderpreis des Münchener Kammerorchesters. Konzerte als Solist mit Orchestern wie den Rundfunk-Sinfonieorchestern in Berlin und Saar-brücken, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, dem Danish National Symphony Orchestra, dem Nationalen Symphonischen Orchester des Polnischen Rundfunks, dem Orchestre de Paris, der Kreme-rata Baltica, dem Franz Liszt Kammerorchester Budapest und den Zürcher, Stuttgarter und Wiener Kammerorchestern unter Dirigenten wie Sir Roger Norrington, Mario Venzago, Christopher Hogwood, Heinrich Schiff, Andrey Boreyko, John Storgårds und Michael Sanderling. In der Saison 2011/12 Auftritte u. a. in der Tonhalle Zürich, im Wiener Kon-zerthaus, im Herkulessaal und im Gasteig in München, im Rudolfinum in Prag, in der Laeiszhalle in Hamburg, im Konzerthaus Berlin und in der Philharmonie Essen sowie mit Orchestern wie der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern, dem Czech Philharmonic Orchestra, den St. Petersburger Philharmonikern, dem Belgrade Phil-harmonic Orchestra, dem Philharmonischen Staatsorchester Mainz, dem Staatsorchester Darmstadt und dem Nationaltheaterorchester Mannheim. Kammermusikalische Zusam-menarbeit mit Musikern wie Lars Vogt, Christian Tetzlaff, Antje Weithaas, Isabelle Faust, Baiba und Lauma Skride, Alexander Lonquich, dem Quatuor Ebène, dem Vogler Quartett und dem Guarneri String Quartet auf Festivals wie „SPANNUNGEN: Musik im Kraftwerk Heimbach“ oder den Schwetzinger SWR Festspielen. CD- Veröffentlichungen u. a. 2009 sämtliche Werke für Violoncello und Klavier von Felix Mendelssohn-Bartholdy, 2011 Cel-lokonzerte von Berthold Goldschmidt, Erich Wolfgang Korngold und Ernest Bloch mit der Rheinischen Philharmonie Koblenz unter Daniel Raiskin sowie Werke französischer Kom-ponisten mit Duopartner Paul Rivinius. Seit dem Sommersemester 2011 zudem Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Julian Steckel spielt ein Instrument von Urs W. Mächler (Speyer 2005).

Stand Januar 2012