Kalle Randalu

Kalle Randalu, geboren und aufgewachsen in Estland. Klavierstudium bei Prof. Bruno Lukk am Konservatorium in Tallinn, anschließend in der Meisterklasse von Prof. Lev Vlassenko am Moskauer Konservatorium. Zahlreiche Preise bei Wettbewerben, u. a. 1. Preis beim Wettbewerb für junge Pianisten in der Tschechoslowakei 1971, 1. Preis beim Allunionswettbewerb in Tallinn 1976, Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau 1981, Tschaikowski-Wettbewerb in Moskau 1982 und 1. Preis beim ARD-Wettbewerb in München 1985. Auftritte mit zahlreichen Orchestern, u. a. Orchester des Bayerischen Rundfunks, Bayerische Staatsoper, Hamburger Philharmoniker, Berliner Sinfonie-Orchester, BBC Symphony Orchestra London, St. Petersburger Philharmoniker, Moskauer Philharmoniker, Orchester des Finnischen Rundfunks, Tampere Philharmonic Orchestra, den Kammerorchestern Württemberg, Bratislava und Leningrad, Ostrobothnian Chamber Orchestra, Orchestern in den baltischen Ländern, Tasmanian Symphony Orchestra Hobart, Queensland Orchestra Brisbane und Nationalorchester Tallinn. Im Mai 2003 gastierte er beim Niedersächsischen Staatsorchester Hannover mit Prokofjews Klavierkonzert Nr. 2. Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Neeme Järvi, Paavo Järvi, Peeter Lilje, Arvo Volmer, Wolfgang Sawallisch, Mariss Jansons, Natan Rachlyn, Maxim Schostakowitsch, Jörg Faerber, Jac van Steen, Kazushi Ono, Juha Kangas, Osmo Vänskä und Leif Segerstam. Soloabende im Münchner Herkulessaal, Wiener Konzerthaus und Leningrader Philharmonie. Kammermusikpartner von "Villa Musica", Trio di Clarone und Mandelring Quartett. Mehr als 30 CD-Einspielungen, die Gesamtaufnahme der Sonaten von Paul Hindemith wurde ausgezeichnet mit dem "Cannes Classical Award" und dem "Klassik-Echo". Kalle Randalu ist Ehrendoktor der Musikakademie Estlands und Professor für Klavier an der Hochschule für Musik Karlsruhe, zuvor an der Freiburger Musikhochschule.

Stand August 2008