Kuss Quartett

Jana Kuss, Violine
Oliver Wille, Violine
William Coleman, Viola
Mikayel Hakhnazaryan, Violoncello

Von der Carnegie Hall in New York bis zum Concertgebouw Amsterdam, von der Londoner Wigmore Hall bis zur Berliner Philharmonie, sind die vier Musiker nicht nur auf den großen Podien der Welt zu Gast, sie sind auch bei wichtigen Festivals zu hören, so etwa bei der Schubertiade Schwarzenberg oder den Edinburgh und Salzburger Festspielen. Das Repertoire des Kuss Quartetts beginnt in der Renaissance und dem Barock mit Transkriptionen von Vokalsätzen Orlando di Lassos, John Dowlands bzw. Johann Sebastian Bachs "Kunst der Fuge" und endet in der Gegenwart: Mit György Kurtág und Helmut Lachenmann studierte das Kuss Quartett deren Werke ein, arbeitet mit jungen Komponisten und hält Workshops an der Hamburger Musikhochschule – in der Kompositionsklasse. Vielfältig wie das Repertoire ist auch die Präsentation der Musik. Das Kuss Quartett verbindet Ton mit Wort, sei es in Form moderierter Konzerte, sei es ausführlicher in Gesprächskonzerten, oder bei ihrer "Explica" -Reihe mit Themenkonzerten in der Hamburger Laeiszhalle. Die Zusammenstellung und wechselseitige Beleuchtung von Musik und Literatur sucht das Kuss Quartett in gemeinsamen Programmen mit dem Schauspieler Udo Samel. Eine CD "Ohne Grund nicht denken" mit Musik von Berg, Webern und Beethoven sowie Lyrik von Bertolt Brecht erscheint im Oktober 2008 bei Sony BMG. Raum für Projekte mit anderen Kunstformen findet das Quartett seit 2005 durch eine Kooperation mit Radio Berlin Brandenburg in der Reihe "Kuss plus". Das Berliner Kuss Quartett wurde mit ersten Preisen ausgezeichnet, 2002 etwa vom Deutschen Musikrat und beim Borciani-Wettbewerb. 2003 wählte die European Concert Hall Organization das Quartett für das Programm "Rising Stars". Exklusiv unter Vertrag bei Sony BMG erschien zuletzt die Aufnahme "Bridges" mit Werken von Bennett, Dowland, di Lasso sowie Adés, Kurtág und Strawinsky.

Stand August 2008
Quelle: Impresariat Simmenauer