Prof. Konstantia Gourzi

Prof. Konstantia Gourzi, in Athen geboren, studierte Klavier, Komposition und Dirigieren in ihrer Heimatstadt und an der Hochschule der Künste Berlin. Assistenzen absolvierte sie bei György Kurtág und Claudio Abbado.

Mit Peter Eötvös war sie an der "International Eötvös Institute Foundation" tätig. Konstantia Gourzi gewann 1991 den 1. Preis beim internationalen Kompositionswettbewerb "Fanny Mendelssohn", 1992 und 1994 war sie Preisträgerin des deutschen Musikrates und erhielt 1995 den 2. Preis des ersten internationalen Wettbewerbs für Dirigieren zeitgenössischer Musik in Paris.

Zahlreiche Stipendien und Stiftungen förderten ihr künstlerisches Schaffen. Neben der Arbeit mit eigenen Ensembles wie dem Kammerensemble für Neue Musik "attacca berlin", mit dem sie mehrfach bei den Berliner Festwochen auftrat sowie bei dem ARTE/ZDF-Dokumentarfilm Hanns Eisler mitwirkte, konzertierte Konstantia Gourzi u.a. mit den Berliner Symphonikern, dem Philharmonischen Orchester Halle, dem Klangforum Wien, Musica Nova Israel, der Philharmonie Essen, dem Philharmonischen Orchester des Bartók Festivals Ungarn, "Kamerata" Athen, der Norddeutschen Philharmonie Rostock, dem Sinfonieorchester Wuppertal, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken, der NRW MusikFabrik und dem Jeunesses Musicales World Orchestra im In- und Ausland.

Ihre Erfahrungen und Konzepte zur Interpretation zeitgenössischer Musik gibt sie auf Workshops und Meisterkursen weiter. Von Sommersemester 1999 bis Wintersemester 2006/2007 war Konstantia Gourzi Leiterin des Ensembles für Neue Musik Echo an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Zum Wintersemester 2002/2003 wurde sie als Professorin für Ensembleleitung Neue Musik an die Hochschule für Musik und Theater München berufen.