Prof. Thomas Quasthoff

KS Prof. Thomas Quasthoff, Gesangstudium bei Prof. Charlotte Lehmann und Prof. Ernst Huber-Contwig in Hannover. Zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen wie Internationaler Musikwettbewerb der ARD, Schostakowitsch-Preis in Moskau, Hamada Trust/Scotsman Festival Prize beim Edinburgh International Festival, Grammy Awards für die Einspielung von Gustav Mahlers „Des Knaben Wunderhorn“ 1999, 2004 für die beste Gesangdarbietung im Bereich Klassik für seine Interpretation von Schubert-Liedern sowie 2006 für eine Aufnahme von Bach-Kantaten. Echo-Preis für insgesamt sechs seiner Aufnahmen. Europäischer Kulturpreis 2006 und 2009 Gold Medal der Royal Philharmonic Society, Herbert von Karajan Musikpreis sowie Verleihung des Titels „Österreichischer Kammersänger“. 2011 Auszeichnung mit Wigmore Hall Medal. Zusammenarbeit u. a. mit Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Christoph Eschenbach, James Levine, Bernard Haitink, Mariss Jansons, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Sir Simon Rattle, Helmuth Rilling, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst. Konzerte mit Orchestern wie Berliner Philharmoniker, Wiener Philharmoniker, Sächsische Staatskapelle Dresden, London Symphony Orchestra, Orchestra of the Age of Enlightenment, Freiburger Barockorchester und Chamber Orchestra of Europe. Als Liedsänger u. a. Gast im Wiener Konzerthaus und Musikverein Wien, Concertgebouw Amsterdam, Konzerthaus Berlin sowie in der Berliner Philharmonie, in München, Hamburg, London, Paris, Rom, Madrid sowie bei den Festivals in Salzburg, Baden-Baden, Edinburgh, Luzern, Schwetzingen, Schleswig-Holstein und der Schubertiade Schwarzenberg. USA-Debüt beim Oregon Bach Festival 1995. Auftritte mit den Sinfonieorchestern in Boston, Chicago, Cleveland, Pittsburgh und New York. Gast auf amerikanischen Festivals wie dem Ravinia Festival, Tanglewood und Mostly Mozart. 2001 Eröffnung der Saison in der Carnegie Hall als Solist der Berliner Philharmoniker unter Claudio Abbado und 2002 Liederabendtournee mit Stationen in Boston, Washington, St. Paul, San Francisco. Operndebüt als Minister in Ludwig van Beethovens „Fidelio“ mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle bei den Osterfestspielen Salzburg 2003. Debüt an der Wiener Staatsoper als Amfortas in Richard Wagners „Parsifal“ unter Donald Runnicles 2004. 2010 zweites Jazz-Programm „Tell it like it is“ mit Songs aus Jazz, Soul und Blues. Zahlreiche CD-Einspielungen mit Liedern von Gustav Mahler, Johannes Brahms, Franz Liszt, Franz Schubert, Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn. 2012 beendete Thomas Quasthoff seine Sängerkarriere. Seitdem Auftritte als Rezitator, Erzähler und Sprecher bei Lesungen und Konzerten, etwa in Johannes Brahms’ „Die schöne Magelone“ – gesungen von Michael Volle – im Konzerthaus Berlin, bei den Salzburger Festspielen und bei der Schubertiade in Schwarzenberg. Zudem Auftritte mit dem Belcea Quartet, mit den Wiener Philharmonikern unter Zubin Mehta in Arnold Schönbergs „Gurre-Lieder“ im Musikverein Wien oder bei Projekten wie der Gesprächsreihe „Thomas Quasthoffs Nachtgespräche“ im Konzerthaus Berlin. 2012 Debüt als Schauspieler in der Rolle des „Narren“ in William Shakespeares „Was ihr wollt“ im Berliner Ensemble. 1996-2004 Professor für Gesang an der Hochschule für Musik Detmold. Seit 2004 Professor für Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Regelmäßig Meisterkurse, u. a. in Paris, in der Londoner Wigmore Hall, beim Internationalen Musikfestival Heidelberger Frühling, an der Hochschule für Musik in Detmold und der Hochschule für Musik Hanns Eisler, bei der Academia Vocalis in Wörgl sowie bei der Schubertiade in Schwarzenberg. Initiator des Liedwettbewerbes „Das Lied – International Song Competition“, der erstmals 2009 in Berlin stattfand.

Stand: Februar 2013

www.thomas-quasthoff.com