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Prof. Dr. Hartmut Grimm

Prof. Dr. Hartmut Grimm

  • Geboren in Schwaan
  • 1975 bis 1979 Studium der Musikerziehung/Germanistik und Musikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • Anschließendes Forschungsstudium der Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin bis 1982, Promotion 1983 mit einer Arbeit zum Thema „Zwischen Klassik und Positivismus - Zum Formbegriff Eduard Hanslicks“
  • 1982 bis 1986 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Musikwissenschaft des Verbandes der Komponisten und Musikwissenschaftler der DDR
  • Anschließend wissenschaftliche Assistenz für Musikgeschichte und Musikästhetik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bis 1992
  • Forschungsschwerpunkte auf der Musikästhetik von der Antike bis heute sowie auf der Musikgeschichte und Musikkultur des 18. und 19. Jahrhunderts
  • Forschungsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt am Main
  • Seit 1992 Professor für Musikgeschichte und Musikästhetik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

    Herausgegebene Schriften:

  • Beiträge zur Musikwissenschaft 1990-1993 (gemeinsam mit Mathias Hansen, Georg Knepler, Konrad Niemann)
  • Berliner Beiträge zur Musikwissenschaft. Beihefte zur neuen Berlinischen Musikzeitung 1993-1996 (gemeinsam mit Mathias Hansen)
  • Wien – Berlin. Stationen einer kulturellen Beziehung, Saarbrücken 2000 (gemeinsam mit Mathias Hansen und Ludwig Holtmeier)

    Artikel in Enzyklopädien:

  • Ästhetische Grundbegriffe. Historisches Wörterbuch. Hg. v. Karlheinz Barck u.a. Stuttgart u. Weimar, 2000f.

     

    (Affekt, Bd. 1, S. 16-48)

  • Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Zweite, neubearbeitete Ausgabe. Hg. v. Ludwig Finscher, Kassel u.a. 1999ff.

    (Gottlieb Alexander Baumgarten, Johann Jakob Engel,

    Johann Adam Hiller (gemeinsam mit H-G. Ottenberg), Georg Simon Löhlein,

    Johann Friedrich Reichardt (gemeinsam mit H-G. Ottenberg),

    Caspar Ruetz,

    Johann Georg Sulzer)

  • Das Bach-Lexikon, Hg. v. Michael Heinemann, Laaber 2000

    (Affektenlehre, Aufklärung,

    Figurenlehre/Rhetorik,

    Christoph Lorenz Mizler)

    Aufsätze (Auswahl):

  • Johann Adam Hillers Berliner „Messias“-Aufführung im Kontext seines

    Schrifttums, in: Händel-Rezeption der frühen Goethe-Zeit, hg. v. Laurenz

    Lütteken, Kassel u.a. 2000, S. 187-207.

  • Wienpilger – Johann Friedrich Reichardt und Robert Schumann in Wien,

    in: Wien – Berlin. Stationen einer kulturellen Beziehung. Saarbrücken

    2000., S. 35-48, hg. v. Hartmut Grimm, Mathias Hansen u. Ludwig Holtmeier

  • Johann Adam Hillers Metastasio-Apologie, in: Metastasio im Deutschland der

    Aufklärung. Forschungszentrum Europäische Aufklärung Potsdam, Hg. v. Laurenz

    Lütteken u. Gerhard Splitt, Tübingen 2002, S. 183-192.

  • Ästhetik „von unten“ – Hugo Riemanns Konzept der Musikästhetik, in: Hugo

    Riemann – ein großer deutscher Musikgelehrter. Hg. v. Klaus Mehner u. Tatjana

    Böhme, Wien, Köln, Weimar 2001., S. 117-130.

  • Ästhetik des Sanften – Zu Karl Wilhelm Ramlers und Johann Friedrich Reichardts

    Kantate „Der May“, in: Urbanität als Aufklärung – Karl Wilhelm Ramler und die Kultur

    des 18. Jahrhunderts. Hg. v. Laurenz Lütteken, Ute Pott u. Carsten Zelle, 2003,

    S. 195-223.

  • Johann Nepomuk Hummels Klavierschule, in: Zwischen Klassik und Klassizismus.

    Johann Nepomuk Hummel in Wien und Weimar. Hg. v. Anselm Gerhard, Joachim

    Hinrichsen u. Laurenz Lütteken, Bärenreiter 2003, S. 89-102.

  • Zahl und Affekt. Zur Neubewertung des musikalischen Zahlenbegriffs im

    18. Jahrhundert, in: Innovation und Transfer – Naturwissenschaft, Anthropologie und

    Literatur im 18. Jahrhundert (= Aufklärungsforschung Bd. 2). Hg. v. Walter Schmitz u.

    Carsten Zelle, Dresden 2004, S. 133-145.

  • Probleme mit den Doppelschlägen – Zur Rezeption von C.P. E. Bachs „Versuch“ in den

    Verzierungslehren des 19. Jahrhunderts, in: Carl-Philipp-Emanuel Bach Konzepte,

    Sonderband 4, Frankfurt (Oder) 2005, S. 187-194.

  •  

    Musik als allgemeinste und individuellste Kunst, in: Wilhelm Heinse. Aufzeichnungen.

    Der Frankfurter Nachlass. Hg. v. Markus Bernauer u.a., München 2005, Bd. 4,

    S. 450-473.

  • Impulse für die Ästhetik der Musik und Hexameter-Experimente. Zum Einfluss von

    Bodmer und Breitinger auf Musik und Musikästhetik des 18. Jahrhunderts, in: Johann

    Jakob Bodmer und Johann Jakob Breitinger im Netzwerk der europäischen Aufklärung.

    Hg. v. Anett Lütteken und Barbara Mahlmann-Bauer, Göttingen 2009, S. 762-801.

  • Mythos bei Jean Sibelius und das Problem der ästhetischen Würde von Monotonie, in:

    Musik und Mythos – Mythos um 1900. Hg. v. Laurenz Lütteken, Kassel u.a. 2009,

    S. 92-110.

  • Lob-, Fest- und Triumphgesang im Geiste altjüdischer Tradition und Luthers – Zum

    „Lobgesang“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, in: Jahrbuch des staatlichen Instituts für

    Musikforschung Preußischer Kulturbesitz, Mainz u.a. 2010, S. 279-299.

  • Töne und Gesten. Die Grundlegung einer Theorie musikalischer Universalien im 18.

    und frühen 19. Jahrhundert, in: Musiktheorie 26. Jg., H.4, 2011, S. 357-368.