Pressebrief

April 2017



Sehr geehrte Damen und Herren,

das Sommersemester 2017 beginnt und die Studierenden der Hanns Eisler proben gerade intensiv für die Opernaufführung dieses Jahres: Die Uraufführungsreihe "Neue Szenen" in Kooperation mit der Deutschen Oper erlebt Ende April ihre dritte Ausgabe mit der Premiere des Operntriptychons "Die Durchbohrung der Welt". 

Im Mai haben Studierende der Hanns Eisler die einzigartige Möglichkeit, mit dem Konzerthausorchester in einem öffentlichen Absolventenkonzert ihr Studium abzuschließen. Das Konzerthausorchester spielt einmal im Jahr bereits seit 1994 in den Absolventenkonzerten der Hochschule – ohne Honorar. Ebenfalls im Mai wird sich das Kritische Orchester in der Dirigentenwerkstatt jungen internationalen Dirigierenden widmen. Im Juni bereiten anlässlich des 80. Geburtstages von Prof. Eberhard Feltz Kolleginnen und Kollegen, viele Überraschungsgäste, Freunde, Wegbegleiter, Alumni und Studierende eine Ehrung mit einem ganztägigen Konzert- und Vortragsmarathon vor. Seit mehr als einem halben Jahrhundert unterrichtet Eberhard Feltz an der Hochschule. Außerdem spielt im Juni das Kammerorchester unter Leitung von Prof. Martin Spangenberg im Konzerthaus. 

Wir bitten Sie um Ankündigung unserer Konzerte und freuen uns über Ihre Berichte. Für mehr Informationen und Bildmaterial stehe ich gern zur Verfügung.

Freundliche Grüße
Marit Magister
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Auftrag der
Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

Veranstaltungsplan April 2017 als PDF

Zum Veranstaltungskalender der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

Deutsche Oper: Neue Szenen III
FR/SA 28./29.4., MO/DI 8./9.5.

Der Mikrokosmos eines High-Class-Office in „My Corporate Identity“ geht in das sakrale Moment der Seelenstudie „die stimmlosen“  über und mündet in ein herzentreißendes Endzeitszenario in „Tako Tsubo“. Die Uraufführungsreihe „Neue Szenen“ in der Tischlerei der Deutschen Oper hat am 28. April 2017 nun schon zum dritten Mal Premiere. Eine historische Tiefenbohrung im Norden Russlands brachte noch zu Zeiten der Sowjetunion die Legende von der Durchbohrung der Hölle hervor. Sie war Inspiration für die Kompositionen von Thierry Tidrow, Irene Galindo Quero und Malte Giesen, die als Operntriptychon von Studierenden der Hochschule für Musik Hanns Eisler zur Uraufführung gebracht werden. Die musikalische Leitung hat Prof. Manuel Nawri
Zsófi Geréb, Anna Melnikova und Ulrike Schwab studieren Musiktheaterregie an der Hanns Eisler und inszenieren das dreiteilige Opernwerk an der Deutschen Oper. Gesang- und Instrumentalstudierende der Hochschule führen das Triptychon an vier Abenden, am 28. April (UA/Premiere), 29. April, 8. und 9. Mai 2017 in der Tischlerei auf.

Die Premiere am 28. April ist bereits ausverkauft. 


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Deutsche Oper - Neue Szenen (Foto: Thomas Aurin)

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Claudio Bohórquez im Musikforum Gendarmenmarkt
Mo 10.4.

„Elfenmusik“ wird Felix Mendelssohn Bartholdys Es-Dur-Oktett auch genannt – der Komponist schrieb es mit nur 16 Jahren, inspiriert von der Walpurgisnacht in Goethes Faust I. Das Oktett wurde sein wichtigstes Jugendwerk. Der Cellist Claudio Bohórquez, der seit 2016 als Professor an der Hochschule lehrt, spielt es gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden im Kleinen Saal des Konzerthauses Berlin im Rahmen der Reihe Musikforum Gendarmenmarkt. Der polnische Komponist Krzysztof Penderecki widmete sein Divertimento für Cello solo dem 2004 verstorbenen russischen Cellisten Boris Pergamenschikow, Bohórquez’ ehemaligem Hochschullehrer an der Hanns Eisler. Neben diesem Solowerk stehen außerdem die „Windungen für 12 Violoncelli“ von Iannis Xenakis und Brahms’ Sonate für Cello und Klavier F-Dur auf dem Programm am 10. April. Der Pianist ist Péter Nagy, Professor für Klavier an der Musikhochschule Stuttgart. 


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Prof. Claudio Bohórquez (Foto: Neda Navaee)

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Musik für die Bienen
Do 20.4.

Wild- und Honigbienen sind bedroht und brauchen Unterstützung. Die Initiative „Berlin summt!“ der Stiftung für Mensch und Umwelt stellte in den letzten Jahren auf Berlins Dächern gemeinsam mit erfahrenen Imkern Bienenstöcke auf. Auch die Pianistin und Lehrbeauftragte an der Hanns Eisler Claar ter Horst macht sich seit einigen Jahren in Zusammenarbeit mit der Initiative „Berlin summt!“ stark für Bienenvölker und erforschte den Weg der Biene durch das Liedrepertoire aus fünf Jahrhunderten.
Am 20. April führt sie gemeinsam mit Studierenden der Hochschule in der GLS Bank in Berlin-Mitte ein Bienen-Liedprogramm mit Werken von Mahler, Reger, Schumann, Strauss und Webern auf. 


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Claar ter Horst (HfM Archiv)

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Vortragsreihe: Musikalischer Transfer und kulturelle Identität
Mo 24.4.

Die Vortragsreihe „Musikalischer Transfer und kulturelle Identität“ an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin begibt sich in diesem Sommersemester auf die Spurensuche nach Transfervorgängen in dreihundert Jahren Musikgeschichte: Was passiert, wenn Migration zu einer Konfrontation und Interaktion zwischen zwei verschiedenen Musikkulturen führt? In welchen kulturellen Kontexten bewegen sich Musikerinnen und Musiker? Greifen Komponistinnen und Komponisten bei der Suche nach künstlerischer Identität auf das Fremde zurück? Und wie wirken sich diese Prozesse auf das musikalische Schaffen aus? Insgesamt neun Vorträge und eine Podiumsdiskussion werden diese Themen behandeln. Zu Gast sind u.a. Prof. Dr. Ivana Rentsch (Hamburg), Prof. Dr. Jascha Nemtsov (Weimar), Walter-Wolfgang Sparrer, Prof. Dr. Dörte Schmidt sowie Sarah Nemtsov und Stephan Winkler.  
Prof. Dr. Stefan Drees, der seit dem Sommersemester 2016 Musikwissenschaften an der Hanns Eisler lehrt, hält zum Auftakt seine Antrittsvorlesung zum Thema „Strategien zur Suche nach kultureller und künstlerischer Identität in der Musik der Gegenwart". 


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Prof. Dr. Stefan Drees

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Berlin - Budapest
Do 27.4.

Lied in Berlin – Oper in Budapest
Ein Lied-Meisterkurs an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin mit Anna Korondi und Thomas Quasthoff sowie ein Opernszenen-Projekt an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest begründen in diesem Frühjahr einen neuen, intensiven Austausch der beiden Institutionen. In Berlin leiten beide Professoren mehrtägige Workshops mit Studierenden der Liszt-Musikakademie und der Hanns Eisler. Sie widmen sich dem deutschen Lied sowie dem ungarischen Komponisten Zoltán Kodály anlässlich dessen 50. Todestages. Das Abschlusskonzert findet am 27. April im Studiosaal statt, der Eintritt ist frei.
Intensive Ensemblearbeit der Gesangstudierenden aus Berlin und Budapest ist dann im Mai in Budapest gefragt. Mit Professoren der Hanns Eisler und der Liszt-Akademie werden sie ein  Opernprojekt auf die Bühne bringen – in Szene gesetzt von Berliner Regiestudierenden, mit Kostüm und Bühnenbild der ungarischen Partner. Die Aufführung findet am 14. Mai an der Liszt-Akademie in Budapest statt.


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Prof. Anna Korondi, Prof. Thomas Quasthoff (Fotos: Baris Cihan, Bernd Brundert)

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Kontakt und Pressekarten

Pressebüro Marit Magister
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3. April 2017

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