Kooperationen

Die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin kooperiert regelmäßig mit renommierten Kultureinrichtungen und Klangkörpern in Berlin und über die Grenzen der Hauptstadt hinaus. In verschiedenen Zusammenarbeiten entstehen innovative Projekte für die zahlreichen Ensembles und Veranstaltungsreihen der Hochschule.

Die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin unterhält eine enge Kooperation mit dem Konzerthaus Berlin, welches sich in unmittelbarer Nähe zur Musikhochschule befindet. Hier finden sowohl die Konzerte des Kammerorchesters, Sinfonieorchesters, Chores und dem Echo-Ensemble für Neue Musik statt als auch die Veranstaltungsreihen Musikforum Gendarmenmarkt und die Absolventenkonzerte sowie die wiederkehrende Operngala in Zusammenarbeit mit der Abteilung A. A-Cappella-Konzerte des Hochschulchores sind im Berliner Dom und in der Französischen Friedrichstadtkirche zur Aufführung gebracht worden, das Echo-Ensemble für Neue Musik konzertierte in der Staatsoper Unter den Linden und im Guggenheim Museum. Das Sinfonieorchester der Hochschule konzertierte wiederholt im großen Saal der Berliner Philharmonie, im Kammermusiksaal der Philharmonie fanden öffentliche Workshops und Masterclasses der Hochschule in Zusammenarbeit mit der Stiftung Berliner Philharmoniker statt. Die Veranstaltungen und Abschlusskonzerte der Bachelor- und Masterstudierenden im Bereich Jazz haben ihre eigene Spielstätte im Georg-Neumann-Saal des Jazz-Institutes Berlin.

Viele Veranstaltungen der Hochschule werden in Partnerschaft mit anderen Klangkörpern durchgeführt - so wirkten bei den Absolventenkonzerten u.a. bereits das Konzerthausorchester, das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt, die Neubrandenburger Philharmonie und die Brandenburger Symphoniker mit. Das Kritische Orchester® Werkstatt für interaktives Dirigieren – nach einer Idee von Klaus Harnisch, gegründet von Prof. Christhard Gössling – findet in Kooperation mit dem Dirigentenforum des Deutschen Musikrates statt. Es wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Unter der Schirmherrschaft der Berliner Philharmoniker, des Konzerthausorchesters, des Deutschen Symphonie-Orchesters und des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin wird das Projekt durch (ehemalige) Mitglieder dieser und zahlreicher anderer Orchester unterstützt.

Kooperationen der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin, die den praktischen Teil der künstlerischen Ausbildung und Entwicklung Studierender im szenisch-musikalischen Bereich nachhaltig unterstützen, bestehen mit den drei Berliner Opernhäusern, dem HAU (Hebbel am Ufer) und den Bayreuther Festspielen. Die in gegenseitiger Absprache gemeinsam gestalteten Produktionen werden inhaltlich und organisatorisch in der Zusammenarbeit mit dem Studiengang Regie durchgeführt. Dirigier-, Korrepetitions-, Gesang- und Instrumentalstudierende werden je nach Ausrichtung und Umfang des Projekts im Rahmen der jeweiligen Erfordernisse mit eingebunden.

Die Zusammenarbeit mit der Staatsoper im Schiller Theater Berlin besteht aus einer Reihe von im Studium integrierter Regiepraktika, der Werkstattbühnen-Inszenierung ausgewählter Regiestudierender und dem Engagement Gesangstudierender.

Die im Rahmen einer alle zwei Jahre stattfindenden international ausgeschriebenen Uraufführungsreihe „Neue Szenen“ in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin dient der Förderung von Regie-, Gesang- und Instrumentalstudierenden speziell im Bereich der Zeitgenössischen Musik.

Im Rahmen des Projektes „Richard Wagner für Kinder“ inszenieren und assistieren jedes Jahr zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele ausgewählte Regiestudierende eine speziell erarbeitete Kurz-Fassung einer der Musiktheaterwerke von Richard Wagner.

Mit der Firma notengrafik berlin verbindet die Hochschule eine Kooperation, die aus Mitteln des Programms "TransferBonus" von der Investitionsbank Berlin und dem Land Berlin unterstützt wird. In dieser Zusammenarbeit werden Methoden und Verfahren entwickelt, um die digitale Informationsverarbeitung bei der Erstellung von Aufführungsmaterialien den Erfordernissen zeitgenössischen Komponierens anzupassen.