Pressebrief

Juni 2017



Sehr geehrte Damen und Herren,

Eberhard Feltz, Professor für Violine und Kammermusik, unterrichtet seit mehr als einem halben Jahrhundert an der Hanns Eisler. Er hat Generationen von Musikerinnen und Musikern geprägt und wurde international zum Mentor vieler renommierter Kammermusikensembles. Anlässlich seines 80. Geburtstages ehren ihn Hochschule, Kollegen, Studierende und zahlreiche namhafte Gäste am 24. Juni mit einem Tag voller Kammermusik und Gesprächen. Haydns wundersame Mondwelt-Opernkomödie „Il mondo della luna“ steht im Mittelpunkt der Musiktheaterwerkstätten in diesem Sommersemester, und bei der von Clemens Goldberg moderierten Reihe Slow Listening präsentieren Tabea Zimmermann und ihr Student German Tcakulov eine zeitgenössische Komposition für zwei Violen. Bläserkammermusik mit Klavier steht beim Musikforum Gendarmenmarkt auf dem Programm, und das Kammerorchester der Hochschule unter der künstlerischen Leitung von Martin Spangenberg spielt u.a. die Symphonie classique von Prokofjew.

Wir bitten Sie um Ankündigung unserer Veranstaltungen und freuen uns über Ihre Berichte. Für mehr Informationen und Bildmaterial stehe ich gern zur Verfügung.

Freundliche Grüße
Marit Magister
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Auftrag der
Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

Veranstaltungsplan Juni 2017 als PDF

Zum Veranstaltungskalender der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

Haydns Mondlandung: Il mondo della luna
DO/FR 1./2.6. FR/SA 7./8.7.

Hobbyastrologe Dottore Ecclitico oder Doktor Ekliptikus hat sich eine besondere Einkommensquelle geschaffen: Er verkauft vielversprechende Mondfernrohre und dem geizigen Kaufmann Bonafede sogar ein teures Ticket zum Mond. Das besagte Fernrohr zeigt verheißungsvolle Bettszenen in einer paradiesischen Mondwelt, die in dieser Opernkomödie von Joseph Haydn eine entscheidende Rolle spielt. Gemeinsam wollen Bonafede und Ecclitico schließlich dem Ruf des Mondkaisers folgen. In der Musiktheaterwerkstatt der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin inszenieren Regiestudierende ausgewählte Szenen aus der Oper „Il mondo della luna“ nach dem Libretto von Carlo Goldoni. Die Studierenden führen die Opernszenen in der Musikbrauerei im Prenzlauer Berg am 1. und 2. Juni auf, in einer weiteren Besetzung und Inszenierung am 7. und 8. Juli im Studiosaal in der Charlottenstraße 55.


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Andrei Zhukov - Bonafede (Foto: Astrid Ackermann)

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Slow Listening mit Tabea Zimmermann
Mi 7.6.

Die Viola-Professorin Tabea Zimmermann ist mit ihrem Studenten German Tcakulov am 7. Juni 2017 in der Reihe der Gesprächskonzerte „Slow Listening“ am Mittag zu Gast, moderiert von Clemens Goldberg im Krönungskutschen-Saal des Neuen Marstalls. Als Bratschenduo stellen sie das Werk „Viola, Viola“ des Londoner Komponisten und Messiaen-Schülers George Benjamin vor, das dieser 1997 für die Eröffnung der Tokyo Opera City Concert Hall geschrieben hatte. Tabea Zimmermann spielte „Viola, Viola“ bereits mit ihrem ehemaligen Studenten, dem französischen Bratschisten Antoine Tamestit, 2004 auf CD für Nimbus Records ein. Der Kulturradio-Moderator Clemens Goldberg stellt in seiner Reihe „Slow Listening“ an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin jeden ersten Mittwoch des Monats kammermusikalische Werke aller Epochen mit Lehrenden, Studierenden und Alumni der Hochschule vor.


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Prof. Tabea Zimmermann (Foto: Marco Borggreve)

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Musikforum Gendarmenmarkt: Mozart, Glinka und Poulenc
Mo 12.6.

Wiener Klassik, russische Romantik und französische klassische Moderne – Lehrende und Studierende der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin sowie Mitglieder der Staatskapelle Berlin spielen am 12. Juni im Kleinen Saal des Konzerthauses Berlin kammermusikalische Werke für Holzbläser und Klavier von Mozart, Glinka und Poulenc im Rahmen der gemeinsamen Reihe Musikforum Gendarmenmarkt. Mozart zählte das Klavierquintett KV 452 für vier Bläser und Klavier zu seinen besten Werken, das mit seiner ungewöhnlichen Besetzung Kammermusik als auch Klavierkonzert in einem ist. Originell ist auch die Besetzung von Glinkas „Trio Pathétique“ mit Klavier, Klarinette und Fagott. Der russische Komponist schrieb das Trio während eines Italienaufenthaltes, beeinflusst von der italienischen Belcanto-Melodik seines Freundes Vincenzo Bellini. Zwischen Grand Boulevard und Pigalle setzt Francis Poulenc seiner Heimatstadt Paris mit seinem Sextett ein lautmalerisches Denkmal, lässt die Großstadtstimmen durch Bläser sprechen. 


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Prof. Birgitta Wollenweber (Foto: Manuel Krug)

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Kammerorchester: Sinfonie und Serenade
Di 13.6.

Sommerkonzert des Kammerorchesters der Hanns Eisler
Im sommerlichen Kammerorchesterkonzert der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin am 13. Juni um 20 Uhr im Großen Saal des Konzerthauses am Gendarmenmarkt stehen Sergej Prokofjews Symphonie classique, Antonín Dvořáks d-Moll Bläserserenade und die Es-Dur Sinfonie Nr. 39 von Wolfgang Amadeus Mozart auf dem Programm. In diesen drei lebensfrohen Werken stehen die Bläserfarben stark im Vordergrund. So wird der Klarinettist und Hochschulprofessor Martin Spangenberg mit Studierenden der Hanns Eisler die Werke für das Sommerkonzert erarbeiten und aufführen. 


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Prof. Martin Spangenberg (Foto: Wilfried Hoesl)

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Forum Neue Musik
Sa 17.6.

Beim Forum Neue Musik treffen sich in diesem Juni Kompositions- und Instrumentalstudierende, Lehrende und Gäste an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Im öffentlichen Abschlusskonzert am 17. Juni im Studiosaal der Hochschule präsentieren sie zeitgenössische Kompositionen, darunter zwei Uraufführungen. Das Werk für Trompete, Bassklarinette, Vibraphon, Marimba und Kontrabass der Kompositionsstudentin Miša Cvijović (HfM) „Cirque du Soleil“ ist von der Zirkuswelt inspiriert, und Tomoya Yokokawa (UdK) widmete sich in seiner von einer Choreografie begleiteten Komposition „spine bloom“ der Rehabilitationsgeschichte einer verletzten Tänzerin. Mert Morali (HfM) nannte sein von Berlioz’ musikkritischen Schriften inspiriertes Werk „Valse Fantastique“, und Lucien Danzeisen zitiert im Titel aus Aristoteles’ Metaphysik. Mit Stephan Meier, dem Komponisten, Dirigenten und Künstlerischen Leiter der Birmingham Contemporary Music Group, sowie dem Musikwissenschaftler Prof. Dr. Ulrich Mosch von der Universität Genf betreuen zwei international renommierte Spezialisten für zeitgenössische Musik die Proben.


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Forum Neue Musik (Foto: Janine Escher)

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Eberhard Feltz zum 80. Geburtstag
Sa 24.6.

Ein Tag mit Gesprächen, Vortrag und Kammermusik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin
Prof. Eberhard Feltz lehrt seit mehr als einem halben Jahrhundert, seit 1963, an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Aus Anlass seines 80. Geburtstages veranstaltet die Hochschule am 24. Juni 2017 ein musikalisches Fest zu Ehren des langjährigen Kollegen und international hochangesehenen Kammermusikprofessors. Renommierte Musikerinnen und Musiker sowie Kammermusikensembles sind zu Gast in den Konzerten vom Nachmittag an bis in die späten Abendstunden hinein, darunter das Schumann Quartett, das Vogler Quartett, das Atrium Quartett, die Akademie für Alte Musik, Midori Seiler, Anna Korondi, Martin Bruns, Caspar Frantz u. a. Eberhard Feltz wird selbst einen Vortrag über „Intiutives Hören – 44 Übungen“ halten.


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Prof. Eberhard Feltz (Foto: Marion Gravrand)

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31. Mai 2017

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