Echo-Konzert: Rotierender Tonkopf und blinder Fleck

Echo Ensemble (Foto: Astrid Ackermann)
Echo Ensemble (Foto: Astrid Ackermann)

Das Echo Ensemble spielt zeitgenössische Werke 
Einen Streifzug durch die Neue Musik des 20. Jahrhunderts bis in unsere Zeit unternimmt das Echo Ensemble in seinem Konzert am 24. Mai im Studiosaal der Hochschule. Prof. Manuel Nawri, künstlerischer Leiter dieses Ausbildungsensembles der Hanns Eisler, dirigiert die Studierenden der Hochschule. Die Hymne „In lieblicher Bläue“ von Friedrich Hölderlin war die Vorlage für die „Kammermusik 1958“, die Hans Werner Henze im Auftrag des NDR komponierte und Benjamin Britten widmete. Jörg Mainka, der seit 1999 Professor für Historischen und Zeitgenössischen Tonsatz und Musiktheorie an der Hanns Eisler ist, schrieb 1989/90 „La condition humaine“ aus dem Blickwinkel eines rotierenden Tonkopfes - für Ensemble und digitales Zuspielband. „Blinder Fleck“ heißt das Ensemblewerk von Markus Hechtle, Jg. 1967, der in Karlsruhe als Kompositionsprofessor lehrt und ehemals bei Wolfgang Rihm studierte. Konfrontiert werden die zeitgenössischen Werke mit „The Unanswered Question“ des amerikanischen Komponisten Charles Ives. Die Komposition entstand 1906 für Streichensemble, Solotrompete und Holzbläserquartett und wurde wie viele seiner Werke bis 1946 nicht aufgeführt.
Solisten im Echo-Konzert sind der Tenor Mathias Monrad Møller, ehemals Student bei Prof. Scot Weir und derzeit an der Königlichen Akademie der Kopenhagener Oper, sowie der Gitarrist Nicolas Haumann.  

Echo Konzert
MI 24.5. 19 H
Studiosaal

Hans Werner Henze: Kammermusik 1958
Charles Ives: The Unanswered Question (1906)
Markus Hechtle: Blinder Fleck (2005)
Jörg Mainka: „La condition humaine“ aus dem Blickwinkel eines rotierenden Tonkopfes (1989/90)

Mathias Monrad Møller (Tenor)
Nicolas Haumann (Gitarre)
Echo Ensemble
Manuel Nawri (Dirigent)

Tickets: 6 Euro, ermäßigt 4 Euro
Kartentelefon: 030.20309-2101
Karten online

SPIELORT

Studiosaal
Charlottenstraße 55
10117 Berlin-Mitte