DIE DIRIGENTENWERKSTATT DES KRITISCHEN ORCHESTERS (Kopie 1)

„Sie müssen wissen, welche Klänge möglich sind, damit Sie sie von uns fordern können“
Bereits zum 15. Mal versammelt das Kritische Orchester ehrenamtlich Mitglieder großer Orchester, u.a. der Staatskapellen Berlin und Dresden, der Orchester der Deutschen und der Komischen Oper, des Konzerthausorchesters Berlin, des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin, des NDR Elbphilharmonie Orchesters, des Gewandhausorchesters Leipzig, des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover, des Beethoven Orchesters Bonn. Gleich mehrere aktive und ehemalige Konzertmeister verschiedener Klangkörper werden in diesem Jahr das Kritische Orchester unterstützen. Die Künstlerische Leitung hat der 1. Konzertmeister der Staatskapelle Berlin Prof. Lothar Strauss, Mentor für die Teilnehmer ist der Dirigent Lothar Zagrosek. Auf dem Programm stehen die Londoner Sinfonie von Joseph Haydn, die Eroica von Ludwig van Beethoven und die Sinfonie Nr. 4 von Johannes Brahms.
„Sie müssen wissen, welche Klänge möglich sind, damit Sie sie von uns fordern können“, rät Lothar Strauß einem jungen Dirigenten in der Dirigentenwerkstatt. „Vor, während und nach dem Dirigieren konnte ich mich mit vielen Rückmeldungen aus den Reihen des Orchesters und der Mentoren auseinandersetzen und sie umsetzen“, berichtet der griechische Dirigent Ektoras Tartanis von seiner Teilnahme im letzten Jahr. „Dirigieren ist für mich eine Körpersprache. Die Dirigenten haben die Chance, ihre Körpersprache im Dialog mit uns Musikern auszuprobieren und zu verbessern“, fasst Hana Liskova, Mitglied des Kritischen Orchesters und stellvertretende Solohornistin der Niedersächsischen Staatsoper Hannover, zusammen.