Georgii Moroz gewinnt 1. Preis des Internationalen Violinwettbewerbs 2026 in Singapur



Der 24-jährige ukrainische Geiger Georgii Moroz wurde beim Internationalen Violinwettbewerb in Singapur mit dem ersten Preis ausgezeichnet, der mit 50.000 Dollar dotiert ist. An der Eisler absolviert er sein Masterstudium bei Prof. Antje Weithaas. Dazu erhielt er den Kammermusikpreis, der mit 3.000 Dollar von Vivien Goh gefördert wird. Die Finalist*innen traten mit dem Singapore Symphony Orchestra und Joshua Tan an der National University of Singapore auf.
Erfolgreich gingen in Singapur auch zwei weitere Eisler-Studierende aus diesem Violinwettbewerb hervor. Die Jury vergab an die südkoreanische Geigerin SongHa Choi aus der Klasse von Prof. Kolja Blacher den fünften Preis sowie den sechsten Preis an den Violinisten Qingzhu Weng, der bei Prof. Antje Weithaas im Konzertexamen studiert.
Die Preise sind verbunden mit Konzertengagements beim Singapore Symphony Orchestra, dem Qatar Philharmonic Orchestra, dem Macao Orchestra und dem Melbourne Symphony Orchestra. Die Finalisten erhalten zudem eine dreijährige Leihgabe wertvoller Violinen.
Georgii Moroz, 2001 in Kyiv geboren, erhielt seine frühe musikalische Ausbildung am Staatlichen Musiklyzeum Lysenko bei Olha Korinets. Sein Bachelorstudium absolvierte er an am Yong Siew Toh Conservatory of Music in Singapur bei Prof. Qian Zhou und schloss ein Masterstudium bei Prof. Antje Weithaas an der Eisler an. Er ist u.a. Preisträger des XII. Internationalen Jean-Sibelius-Wettbewerbs (2022) in Helsinki, Gewinner des ersten Preises bei der 9. Munetsugu Angel Violin Competition (2023) in Nagoya, Japan, und errang den 3. Platz beim Alberto Lysy Violinwettbewerb (2024) in Gstaad, Schweiz. Beim Königin-Elisabeth-Violinwettbewerb 2024 war er Semifinalist.