Jeonghwan Kim und Gorka Plada gewinnen bei der Bartók World Competition 2025

Jeonghwan Kim © Irene Zandel
Gorka Plada © privat

Der südkoreanisch-deutsche Pianist Jeonghwan Kim aus der Klavierklasse von Prof. Konrad Maria Engel hat den 1. Preis der renommierten Bartók World Competition 2025 an der Liszt-Akademie in Budapest gewonnen. Der Preis ist mit 22.000 Euro dotiert. Jeonghwan Kim erhielt außerdem Preise für die beste Bartók-Interpretation sowie für die beste Aufführung eines zeitgenössischen Werks.
Auch der spanische Pianist Gorka Plada, der an der Eisler Berlin bei Prof. Eldar Nebolsin studiert, wurde beim Wettbewerb ausgezeichnet: Er gewann gemeinsam mit der Ungarin Ildikó Rozsonits den mit jeweils 8.000 Euro dotierten 2. Preis.

Jeonghwan Kim wurde 2000 in Seoul geboren und kam 2011 nach Berlin. Bereits mit sechs Jahren begann er seine pianistische Ausbildung, die ihn früh zu nationalen Erfolgen führte. Bis 2016 war er Jungstudent bei Thomas Just, seit 2017 studiert er bei Prof. Konrad Maria Engel an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Bei international renommierten Wettbewerben wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. bei der Sydney International Piano Competition, der Sendai International Music Competition, beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb, Franz Liszt Klavierwettbewerb in Weimar und bei der Aarhus International Piano Competition. Als vielseitiger Musiker tritt Jeonghwan Kim regelmäßig solistisch und in Kammermusik-Ensembles auf.

Seine musikalische Ausbildung führte den Spanier Gorka Plada (23) über die Yehudi Menuhin School zum Bachelor-Studium nach Berlin. Auch er ist mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe, wie dem Maria Canals und dem Enschede Klavierwettbewerb.

Die Jury der Bartók World Competition 2025 bestand aus international renommierten Musikerpersönlichkeiten unter dem Vorsitz von Yoheved Kaplinsky von der Juilliard School. 

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