Junyoung Choi bei Seoul International Music Competition erfolgreich

Der 29-jährige Bariton Junyoung Choi aus der Gesangsklasse von Ralf Lukas wurde bei der Seoul International Music Competition 2026 mit dem Dritten Preis ausgezeichnet. Der Preis ist mit US $20,000 dotiert. Der renommierte südkoreanische Musikwettbewerb wurde 1996 gegründet und findet jährlich wechselnd in den drei Kategorien Klavier, Violine und Gesang statt.
Geboren 1996 in Südkorea, absolvierte Junyoung Choi zunächst seine Gesangsausbildung im Bachelor-Studium an der Korea National University of Arts in Seoul, bevor er 2024 nach Berlin kam, um sein Master-Studium an der Eisler aufzunehmen.
Bereits mehrfach wurde er bei renommierten Musikwettbewerben ausgezeichnet, etwa bei der Korea National Opera Competition, der Korea Broadcasting System Music Competition, der Daegu International Vocal Music Competition, dem AsLiCo-Gesangswettbewerb, dem Concorso Viotti, dem Concorso Salvatore Licitra, dem Concorso Franco Bonisolli und dem Concorso Piero Capuccilli.
Auf der Opernbühne war er bereits in Rollen wie Belcore in „L’elisir d’amore“, dem Grafen in „Le Nozze di Figaro“ und Figaro in „Il barbiere di Siviglia“ zu erleben. Zudem sang er die Titelpartie in „Falstaff“ im Rahmen einer Tournee des Education-Projekts „Opera domani“ und trat in der Rolle des Scarpia in „Tosca“ am Teatro Sociale di Como auf. Dort wird er in der laufenden Spielzeit die Titelrolle in Verdis „Macbeth“ singen und zudem sein Rollendebüt als Renato in „Un ballo in maschera“ geben.