Musikpreis der deutschen Wirtschaft 2026 geht an Benjamin Günst

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft hat den Violinisten und Eisler-Studenten Benjamin Günst mit seinem Musikpreis 2026 ausgezeichnet. Neben einem Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro eröffnet der Preis ihm die Möglichkeit zahlreicher Konzertauftritte im Rahmen der Kulturkreis Tournee. Benjamin Günst studiert im Master bei Prof. Antje Weithaas, bei der er auch sein Bachelorstudium absolviert hat.
Das Finalkonzert des Wettbewerbs fand am 30. April 2026 mit dem Konzerthausorchester Berlin unter der Leitung von Steven Sloane im Großen Saal des Konzerthauses Berlin statt. Die Programme wurden von den Finalist*innen Benjamin Günst (Violine), Chelsea Guo (Klavier/Sopran) und Sarah Luisa Wurmer (Zither) selbst entwickelt und verbanden Werke von u. a. Ludwig van Beethoven, Hildegard von Bingen, Maurice Ravel, Giacomo Puccini und Antonio Vivaldi mit drei sehr unterschiedlichen künstlerischen Ansätzen – zwischen klassischem Repertoire, neuen Kontextualisierungen und persönlichen Setzungen. In der Begründung der Jury – bestehend aus Intendant*innen und künstlerischen Leiter*innen der Partnerfestivals der Kulturkreis Tournee, Fachberater*innen sowie Vertreter*innen des Gremiums Musik des Kulturkreises – heißt es, Benjamin Günst überzeuge durch seine Authentizität, hohe technische Präzision und einen ausgeprägten musikalischen Gestaltungswillen. Sein Spiel zeichne sich durch erzählerische Klarheit und künstlerische Souveränität aus, er verbindet exzellentes handwerkliches Können mit einem feinen Gespür für musikalische Kommunikation und Zusammenarbeit.
Benjamin Günst wurde 2002 in Kiel geboren und wuchs in einer Musikerfamilie auf. Er absolvierte ein dreijähriges Vorstudium bei Prof. Heime Müller an der Musikhochschule Lübeck und studiert seit 2021 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Antje Weithaas. 2025 gewann er den Deutschen Musikwettbewerb, 2024 wurde er bei der Max Rostal International Violin Competition mit dem ersten Preis sowie dem Publikums- und Sonderpreis ausgezeichnet. Als Solist und Kammermusiker gastierte er bei bedeutenden Festivals und arbeitete u. a. mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, den Kieler Philharmonikern und der Kammerakademie Potsdam zusammen.
Der Gewinn des Musikpreises ist mit Einladungen zu den Partnerfestivals verbunden: das Beethovenfest Bonn, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, das Rheingau Musik Festival, die Ludwigsburger Schlossfestspiele, der Heidelberger Frühling und das Lucerne Festival.
Weitere Informationen zum Musikpreis finden Sie auf der Website des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI.