Philip Graham 1. Solocellist des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks

Philip Graham © Dourna Khamsalou

Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO) hat den Eisler-Alumnus Philip Graham zu seinem neuen 1. Solocellisten ernannt. Als Gast-Solocellist spielte er bereits beim BRSO sowie bei den Münchner Philharmonikern. An der Eisler hat Philip Graham bei Prof. Nicolas Altstaedt 2019 sein Masterstudium abgeschlossen und seit dem Wintersemester 2024/25 auch im Lehrauftrag unterrichtet. Zuvor hatte er bei Clemens Hagen an der Universität Mozarteum Salzburg studiert. Er erhielt weitere Impulse u.a. bei Günter Pichler (Alban Berg Quartett), Lucas Fels (Arditti Quartett), Heinrich Schiff und Steven Isserlis.

Früh gewann er internationale Wettbewerbe und Stipendien. Graham war Cellist des Berliner Notos-Klavierquartetts, mit dem er international auftrat, drei Alben bei Sony Classical veröffentlichte und erste Preise bei internationalen Wettbewerben gewann. Für die Nachwuchsförderung engagiert er sich sowohl im Bereich der Kammermusik, z.B. als Gründungsmitglied der Notos Chambers Music Academy in Zusammenarbeit mit der Jeunesses Musicales Deutschland, als auch als Vermittler zeitgenössischer Musik an Schulen und Musikschulen. Zusammen mit seinem Vater, dem britischen Komponisten David P. Graham, leitet er Kurse zur Vermittlung moderner Kompositionsstile sowie zur Interpretation neuer Werke für Kinder und Jugendliche. 

Philip Graham spielt ein Cello von Giovanni Battista Grancino aus dem Jahr 1700, das ihm der Merito String Instruments Trust zur Verfügung stellt.