Digital Decoding
digitality as subject and method
Tuesday 14.04.2026 18-20 H, Eintritt frei transmediale studio Gerichtstr. 35, 13347 Berlin Silent Green Kunstquartier
VERNISSAGE
„Digital Decoding“ ist eine forschungsbasierte kollaborative Ausstellung von fünf Künstlerinnen und Gestalterinnen aus den Bereichen Klang-, Objekt- und Textildesign, die untersucht, wie digitale Technologien die materiellen Realitäten, Arbeitsprozesse und Machtstrukturen, auf denen sie beruhen, sowohl verbergen als auch offenlegen. Mit Ansätzen, die KI-Spracherkennung, Mensch-Maschine-Ko-Kreation, virtuelle Umgebungen, traditionelles Handwerk und digitale Infrastrukturen umfassen, stellt das Projekt die Frage: Wie kann künstlerische Forschung mit digitalen Technologien die verborgenen Materialitäten, Praktiken und Vorurteile aufdecken, die die Digitalität selbst verschleiert?
Teilnehmende Künstlerinnen
Anda Kryeziu Hochschule für Musik Hanns Eisler
Joana Schmitz weißensee kunsthochschule berlin
Nayeli Vega Vargas weißensee kunsthochschule berlin
Julia Wolf Universität der Künste Berlin, Kuratorin
Emma Wood Universität der Künste Berlin, Kuratorin
Die Ausstellung findet im von 15. - 21. April 2026 im transmediale studio, silent green, statt und umfasst Workshops und Live-Demonstrationen, bei denen das Publikum eingeladen ist, sich direkt mit diesen künstlerischen Untersuchungen auseinanderzusetzen.
„Digital Decoding“ bringt künstlerische Forscherinnen der Universität der Künste Berlin, der weißensee kunsthochschule und der Hochschule für Musik Hanns Eisler zusammen und verdeutlicht den Wert der institutions- und fachübergreifenden künstlerischen Forschung für die Entwicklung kritischer Perspektiven auf die zeitgenössische Technologiekultur. Die Ausstellung wird von Julia Wolf und Emma Wood von der Universität der Künste kuratiert.
„Digital Decoding“ ist die Abschlussausstellung der dreijährigen künstlerischen Forschungsarbeiten von Anda Kryeziu, Joana Schmitz, Nayeli Vega Vargas, Julia Wolf und Emma Wood, die im Rahmen des Programms „DiGiTal“ entstanden sind. "DiGiTal" wird vom Berliner Chancengleichheitsprogramm (BCP) gefördert.

© Eike Dingler