Zusammenhall: Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

Zusammenhall

Ein Konzert mit Werken von Komponist*innen aus aller Welt, von und mit Studierenden der HfM Hanns Eisler Berlin

iCalKonzert

Thursday 07.05.2026 19 H, Eintritt frei Krönungskutschen-Saal Neuer Marstall, Schloßplatz 7, 10178 Berlin

Raum für Austausch und Reflexion zu schaffen und sich als Künstler*innen aktiv in die gesellschafts-politischen Diskurse unserer Zeit einzubringen: Studierende der Eisler haben dafür dieses noch junge Konzertformat an der Hochschule erdacht. Sie wollen künstlerisch klare Zeichen für mehr Toleranz und Empathie setzen, widmen sich Themen wie der Ausgrenzung von Menschen oder Personengruppen, sowohl im historischen Rückblick als auch in der Gegenwart, sie hinterfragen kritisch eigene Sichtweisen, wollen mit ihren Konzertprogrammen neue Impulse geben und ihre gesellschaftliche Verantwortung als Künstler*innen wahrnehmen.

Aryan Hamedanipour, Cecelia Palumbo, Tristan Breitenbach, Jonathan Lauwers, Leonie HauptKonzept und Dramaturgie

Zusammenhall ist eine Gruppe Studierender der Hochschule für Musik Hanns Eisler, die sich als Künstler*innen aktiv in die politischen Diskurse unserer Zeit einbringen und ein klares Zeichen für mehr Toleranz und Empathie setzen möchten. Aus diesem Anliegen entstand ein politisches Konzertformat, das einen Raum für Begegnung, Austausch und Reflexion schaffen soll.

In diesem Semester widmet sich das Ensemble mit dem Programm „Wo wir dazugehören“ der Erfahrbarmachung von Heimat. Die Performer*innen verbinden ihre eigenen Erfahrungen von Heimat und Heimweh mit Berichten von internationaler Migration sowie mit den Gefühlen von Heimatlosigkeit nach der deutschen Einigung. Auch musikalisch werden dabei verschiedene Heimaten hörbar, indem sowohl klassische als auch populäre Klangwelten aus verschiedenen Kulturkreisen miteinander verschmelzen.
Dabei beschäftigen sie sich unter anderem mit den Fragen: Ist Heimweh ein Ort, unsere Herkunft, ein fester Zustand? Oder kann es sogar gelingen, für die Dauer des Konzerts einen Raum entstehen zu lassen, in dem sich Heimat durch gemeinsames Hören, Erinnern und Teilen formt?