Claudia Barainsky

  • stammt aus Berlin
  • studierte an der Hochschule der Künste Berlin bei Ingrid Figur, Dietrich Fischer-Dieskau und Aribert Reimann
  • gilt wegen ihres breitgefächerten Repertoires international als eine der vielseitigsten Sängerinnen der Zeit
  • debütierte am Stadttheater Bern mit der Rolle der Konstanze in “Die Entführung aus dem Serail”, worauf die Titelpartie in Alban Bergs Oper  “Lulu” folgte
  • 1994 sang sie die Titelpartie in Aribert Reimanns “Melusine” an der Semperoper Dresden; dort auch die Königin der Nacht und Pamina (Die Zauberflöte), Konstanze (Die Entführung aus dem Serail), Sophie (Der Rosenkavalier), Hasses Cleofide und Badi’at in Henzes “L’Upupa”
  • sang Anna in Marschners “Hans Heiling” an der Deutschen Oper Berlin unter Christian Thielemann, erneut die Lulu sowie Marie in “Wozzeck” an der Brüsseler Oper La Monnaie
  • feierte einen Meilenstein als Marie in Bernd Alois Zimmermanns “Die Soldaten” u. a. an der Nederlandse Opera Amsterdam, bei der Ruhrtriennale und beim Lincoln Center Festival in New York
  • wurde für die Titelpartie in Aribert Reimanns deutscher Erstaufführung “Medea” an der Oper Frankfurt (2010) mit dem Deutschen Theaterpreis „DER FAUST“ ausgezeichnet; Debüt mit dieser Rolle an der Wiener Staatsoper (2010/2017) und Triumphe am Aalto Theater Essen (2019)
  • gestaltete in den letzten Spielzeiten Maria Magdalena in der Uraufführung “Wunderzaichen” von Mark Andre in Stuttgart, Daphne in Toulouse, Saffi (Der Zigeunerbaron), Clärchen in Jan Müller-Wielands “Egmont”, Brett Deans “Wolf-Lieder” in Zürich und Szymanowskis “Requiem” beim Grafenegg Festival
  • gefragte Konzert- und Festivalsängerin u. a. bei Wien Modern, dem Beethovenfest Bonn, den Bayreuther und Salzburger Festspielen, dem Aldeburgh Festival sowie dem Festival Spannungen in Heimbach (2022)
  • arbeitete mit Dirigenten wie Gerd Albrecht, Marc Albrecht, Vladimir Ashkenazy, Herbert Blomstedt, Frans Brüggen, Sylvain Cambreling, Christoph Eschenbach, Michael Gielen, Daniel Harding, Marek Janowski, Zubin Mehta, Ingo Metzmacher, Sir Roger Norrington, Giuseppe Sinopoli und Lothar Zagrosek
  • trat mit zahlreichen internationalen Spitzenorchestern auf, darunter das Philharmonia Orchestra London, die Bamberger Symphoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, die Staatskapelle Dresden, die Münchner und Wiener Philharmoniker, das Royal Concertgebouw Orchestra und die Petersburger Philharmoniker
  • pflegt Kammermusik und Liederabende als großen Schwerpunkt mit Partnern wie Axel Bauni, Alexander Schmalcz, Eric Schneider, dem Arditti-, Auryn-, Minguet- und delian:quartett sowie dem Klangforum Wien und der Ensemble Musikfabrik
  • gab ihr Wissen in Meisterkursen an den Musikhochschulen in Hannover, München und Würzburg weiter, wurde 2019, gefördert durch die Walter und Charlotte Hamel Stiftung, Gastprofessorin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und unterrichtet dort von 2023–2025 als Dozentin für Neue Musik. 
  • Seit dem Wintersemester 2025/26 lehrt sie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.
  • über 40 CD-Produktionen sowie zahlreiche Funk- und Fernsehaufnahmen zeugen von ihrer künstlerischen Tätigkeit