Prof. Stephan Rügamer

  • Schulmusik-Studium in Würzburg und Gesangstudium an der Musikhochschule Lübeck
  • Engagements von 1996 bis 1998 als lyrischer Tenor am Theater Lübeck
  • 1999 Verpflichtung durch Daniel Barenboim an die Staatsoper Unter den Linden Berlin, seitdem Ensemblemitglied mit Partien wie David (Die Meistersinger), Sänger im Rosenkavalier, Loge (Das Rheingold), Tamino (Die Zauberflöte), Erik (Der fliegende Holländer) Boris (Katja Kabanowa), Macduff (Macbeth), Tom Rakewell (Rakes Progress), Jim Mahoney (Mahagony), Don Gerome (Verlobung im Kloster) u.a.
  • Gastverpflichtungen u. a. an der Bayerischen Staatsoper München mit Cassio (Otello), Hamburger Staatsoper (Zar und Zimmermann/ Arabella), Oper Frankfurt (Zauberflöte/ Fledermaus), Teatro Real Madrid (/Fliegender Holländer/ Boris Godunow/ Tannhäuser)
  • Gast am Teatro alla Scala di Milano als Loge in „Das Rheingold“ und Marquis in Prokofjews „Der Spieler“, an der Grand Opéra du Genéve (Rheingold/ Wozzeck) und 2017 an der Opéra de la Bastille Paris als Hauptmann in Alban Bergs „Wozzeck“
  • 2018 Gastengagement an der Opéra Lyon als Prinz Pao in Zemlinskys „Der Kreidekreis“, an der Semperoper Dresden als Oedipus Rex und an der Oper Leipzig 2021 als Künstler in Victor Ullmanns „Der Sturz des Antichrist“
  • 2024 Gesangssolist bei den Berliner Philharmonikern als Mönch in Schönbergs „Jakobleiter“
  • Jüngste Auftritte an der Staatsoper Unter den Linden Berlin als Laca in „Jenufa“ und Mime („Rheingold“/„Siegfried“) in Dimitri Tcherniakovs Neuinszenierung „Der Ring des Nibelungen“, als Golizyn in Mussorgskys „Chowantschtschina“ und Nagg in Kurtags „Fin de Partie“
  • Außerdem Gast bei zahlreichen internationalen Festspielen wie dem Ravinia Festival Chicago (Basilio), den Salzburger Festspielen (Strauss „Deutsche Motette“) sowie beim White Nights Festival in St. Petersburg (Loge), den „Night of the Proms“ in der Londoner Royal Albert Hall (Loge, „War Requiem“), dem Luzern Festival (Belmonte) und der Ruhrtriennale 23 (Luka in Janáčeks „Aus einem Totenhaus“)
  • Zahlreiche Liederabende sowie ein breites Konzertrepertoire in Zusammenarbeit mit Ensembles wie dem Chicago Symphony Orchestra, Yomijuri Nippon Orchestra, Japan Philharmonic Orchestra Tokyo, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Orchestre de Radio France, dem Radio Filharmonisch Orkest Amsterdam, dem Israel Philharmonic Orchestra, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und den Berliner Philharmonikern sowie mit namhaften Dirigenten wie Pierre Boulez, Zubin Mehta, Sir Simon Rattle, Michael Gielen, Christian Thielemann, Kirill Petrenko, Fabio Luisi, Sebastian Weigle, Bertrand de Billy, Daniel Harding, Andris Nelsons, Michael Schønwandt, Antonio Pappano, Philippe Jordan, Ingo Metzmacher und Thomas Guggeis
  • 2015 Echo-Klassik-Preis für Mahlers „Das Lied von der Erde“ in der Schönberg-Fassung mit dem Kammerorchester Detmold,
  • 2020 preisgekrönte Aufnahme von Dallapiccolas „Il Prigioniero“ mit dem Danish National Symphony Orchestra Kopenhagen unter Gianandrea Noseda
  • Seit 2007 Lehrbeauftragter und seit 2020 Gastprofessor für Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin
  • 2022 Berufung zum Professor für Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin