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Erfolg beim 27. Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds

Preisträger des 27. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds 2019

Studierende der Hochschule gingen erneut sehr erfolgreich aus dem diesjährigen Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds in Hamburg hervor, besonders viele junge Begabungen der Hanns Eisler hatten wieder daran teilgenommen. Die Absolventin Sumina Studer erspielte sich eine Violine von Camillus Camilli, Mantua 1731, aus Bundesbesitz, Maria Wehrmeyer eine Meistervioline von Carlo Ferdinado Landolfi, Mailand 1750, eine Treugabe aus Weikersheimer Familienbesitz. Johannes Ascher wurde mit einer Violine von Jean Baptiste Vuillaume à Paris, eine Treugabe aus Hamburger Familienbesitz, ausgezeichnet. Lina-Marie Däunert wurde das Auftragsinstrument des Fonds 2019 verliehen, eine Viola von Urs W. Mächler, Holzhausen 2018. Die Leihfristen für ihre bereits gewonnenen Instrumente erfolgreich verlängern konnten mehrere Studierende und Alumni der Hanns Eisler: Jiyoon Lee (Violine von Carlo Ferdinando Landolfi aus Privatbesitz), Won-Ho Alexander Kim (Violine von Nicolaus Gagliano), Dorothea Stepp (Violine von Carlo Tononi, Venedig 1727, aus Bundesbesitz), Karolina Errera (Viola von Haiko Seifert, Plauen 2010 aus Stiftungsbesitz) und Anna Kalvelage (Violoncello von Marinus Capicchioni, Rimini 1958, aus Nordhorner Familienbesitz).

60 junge Musiker im Alter von 12 bis 28 Jahren aus ganz Deutschlandwaren zum Wettbewerb zugelassen. 25 spielten um die Verlängerung der Leihfristen für ihre bereits gewonnenen Instrumente aus dem Fonds, 35 bewarben sich um die zur Vergabe stehenden Geigen, Bratschen und Celli. Über die Vergabe entscheidet eine jedes Jahr wechselnde Fachjury aus renommierten Solistenausbildern,diesmal unter dem Vorsitz von Prof. Stephan Picard (Violine, Berlin) mit Prof. Heime Müller (Violine, Lübeck), Prof. Hans Joachim Greiner (Viola, Berlin), Prof. Peter Bruns (Violoncello, Leipzig) und Prof. Troels Svane (Violoncello, Lübeck/Berlin). In 20-minütigen, öffentlichen Wertungsspielen präsentierten sich die jungen Solisten mit anspruchsvollen Werken auf höchstem Niveau. Alle Teilnehmer können bereits wichtige nationale und internationale Erfolge vorweisen. Die Jüngsten sind Bundespreisträger von „Jugend musiziert“, die Ältesten bereits Konzertmeister namhafter Orchester.

Das Preisträgerkonzert vor 250 geladenen Gästen, darunter zahlreiche Treugeber des Fonds aus ganz Deutschland, Freunde, Förderer und Kooperationspartner der Stiftung, wurde von Deutschlandfunk aufgezeichnet und kann am 1. Mai 2019 von 11.05 bis 13 Uhr nachgehört werden.

Mehr Informationen unter http://www.deutsche-stiftung-musikleben.de/