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Grand Prix für Nodoka Okisawa beim Internationalen Dirigierwettbewerb in Besançon

Nodoka Okisawa © Taira Nishimaki

Nodoka Okisawa hat den „Grand Prix de Direction“ beim renommierten 56. Concours international de jeunes chefs d'orchestre de Besançon gewonnen. Auch der Orchesterpreis und der Publikumspreis gingen an die 33jährige japanische Dirigentin. Nodoka Okisawa hat an der Hanns Eisler in der Klasse von Prof. Hans Dieter Baum und Prof. Christian Ehwald studiert. 2018 hatte sie den Internationalen Dirigierwettbewerb in Tokio gewonnen, in diesem Wintersemester wird sie am 2. Dezember das Hochschulsinfonieorchester im Konzerthaus dirigieren.

Die Jury kürte mit Nodoka Okisawa zum zweiten Mal eine Frau als Gewinnerin dieses bedeutenden internationalen Dirigierwettbewerbs, 1993 gewann die italienische Dirigentin Silvia Massarelli in Besançon. Zu seinen früheren Gewinnern zählen namhafte Dirigenten wie Gerd Albrecht, Seiji Ozawa, Michel Plasson, Sylvain Cambreling, Osmo Vänskä, Yutaka Sado und Lionel Bringuier. Der Preis ist mit 12.000 Euro dotiert und ermöglicht Engagements mit Partnerorchestern sowie eine dreimonatige künstlerische Begleitung.

20 Kandidat*innen wurden von der Jury für den Wettbewerb ausgewählt, ins Finale kamen außerdem Victor Jacob (Frankreich, 28) sowie der Eisler-Absolvent Haoran Li (China, 33). Sie dirigierten das Auftragswerk des Festivals, „Constellations“ von Eric Tanguy,
in einer Uraufführung und die Tondichtung „Tod und Verklärung“ von Richard Strauss.