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Neue Szenen IV – Ein Opern-Triptychon am Grund des Marianengrabens

Neue Szenen III, Tischlerei Deutsche Oper Berlin, 2017

Der tiefste Punkt der Erde, der Marianengraben, ist eine unzugängliche Terra incognita mit einer Tiefe von bis zu 11.000 Metern auf etwa 2.500 Kilometern Länge. Er ist der Ausgangspunkt und die Inspirationsquelle für drei neue Musiktheaterwerke, die Sven Daigger, Feliz Anne Reyes Macahis und Josep Planells Schiaffino als Opern-Triptychon für die Uraufführungsreihe Neue Szenen in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin geschrieben haben. Drei Regie-Studierende der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin setzen die Unterwasserwelt der Tiefsee gemeinsam mit Gesangstudierenden in Szene, Manuel Nawri, der musikalische Leiter des Opernprojekts, dirigiert das hochschuleigene Echo Ensemble. Die Premiere findet am 11. April 2019 in der Tischlerei der Deutschen Oper statt.

Zum vierten Mal arbeiten die Deutsche Oper Berlin und die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei der Uraufführungsreihe NEUE SZENEN sowie bei dem vorangegangenen Kompositionswettbewerb zusammen. Die gemeinsame Produktion ist ein professionelles Forum und zugleich ein Experimentierraum für ein aufregend neues, junges, zeitgenössisches Musiktheater.

Sven Daigger (Jg. 1984) komponiert Werke für Musiktheater, Orchester, Kammer- Tanz- und Vokalmusik. Er studierte Komposition bei Peter Manfred Wolf, Adriana Hölszky und Wolfgang Rihm in Rostock, Salzburg und Karlsruhe. Daigger erhielt zahlreiche Aufträge u. a. vom Gewandhausorchester Leipzig, der Staatsoper Hamburg, des Heidelberger Frühlings, den Festspielen Mecklenburg Vorpommern, dem Staatstheater in Cottbus, dem Deutschen Musikrat, dem Staatlichen Museum in Schwerin und dem SWR2 Baden-Baden. Seine Werke werden im In- und Ausland aufgeführt. Sven Daigger lebt und arbeitet in Berlin.

Feliz Anne Reyes Macahis studierte Komposition in ihrem Heimatland Philippinen sowie in Memphis, USA, und Hannover. Anschließend nahm sie 2017 ein Postgraduiertenstudium in Graz bei Beat Furrer auf. Als Komponistin und Performerin stand sie u.a. in der 40-minütigen Performance elektronischer Musik „Listen:Voices“ beim Festival „Musik 21 Niedersachsen“ auf der Bühne. Zuletzt schrieb sie Werke für das Ensemble Aventure, die im November 2017 in Freiburg und Wiesbaden aufgeführt wurden, sowie für das Ensemble Mosaik, die unter der Leitung von Enno Poppe im Rahmen der Cairo Music Days 2018 uraufgeführt wurden.

Josep Planells Schiaffino studierte Klarinette in seiner Geburtsstadt Valencia sowie Komposition bei Arnulf Herrmann und Hanspeter Kyburz an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Seine derzeitige Promotion setzt er an der Cambridge University fort. Planells‘ Werke wurden vom Ensemble Modern, vom Ensemble der Lucerne Festival Academy, dem WDR Sinfonieorchester Köln und der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken aufgeführt. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und erhielt Kompositionsaufträge, u. a. für Les Vents Français und Eric Le Sage, Sigma Project, das Beethoven-Haus Bonn sowie für die Roche Young Commissions 2019 des Lucerne Festivals.

Vorstellungen

Premiere DO 11.4.2019 | 20 H | Tischlerei Deutsche Oper Berlin
Weitere Vorstellungen am

SA 13.4. | 20 H
SO 14.4. | 20 H
DI 16.4. | 20 H

Am Grund gibt es keinen Grund mehr nach dem Grund zu fragen
Sven Daigger (Komposition), Fanny Sorgo (Libretto), Anna-Sophie Weber (Regie)

Eurydike. Anbaden im Marianengraben
Feliz Anne Reyes Macahis (Komposition), Uta Bierbaum (Libretto), Johanna Frech (Regie)

Aufbruch
Josep Planells Schiaffino (Komposition), Debo Kötting (Libretto), Selina Thüring (Regie)

Eine Kooperation mit der Deutschen Oper Berlin 
Medienpartner rbb kulturradio