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Sebastian Stier auf Professur an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin berufen

Der Komponist Sebastian Stier wird in diesem Sommersemester 2021 auf die Professur für Musiktheorie im Fachbereich Tonsatz und Gehörbildung berufen.

Er ist Absolvent der Hanns Eisler und studierte Komposition bei Prof. Paul-Heinz Dittrich und Prof. Hanspeter Kyburz. Stier schrieb Auftragskompositionen u.a. für die Musikakademie Rheinsberg, die Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik, den MDR, den WDR, die Staatsoper Stuttgart und die Wittener Tage für neue Kammermusik. Seine Werke wurden u. a. beim Ultraschall-Festival Berlin aufgeführt, beim ECLAT Festival Stuttgart, Steirischen Herbst, ISCM World New Music Days 2011 Zagreb und sind vielfach im Rundfunk dokumentiert worden. Zu den Interpreten von Stiers Werken zählen das Ensemble Modern, Klangforum Wien, Ensemble recherche, Ensemble Resonanz, ensemble unitedberlin, ensemble courage und das Sonar Quartett. Für seine Werke erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Hanns-Eisler-Preis für Komposition 1993, 1995 und 1996, den Förderpreis der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg 1997, den Kompositionspreis der Landeshauptstadt Stuttgart 2001, den 1. Preis des Kompositionswettbewerbes der 7. Weimarer Frühjahrstage für zeitgenössische Musik 2006.

Sebastian Stier war Juror und Dozent beim Wettbewerb „Jugend komponiert“ auf Regional- und Bundesebene, übernahm seit 1996 Lehraufträge für Musiktheorie am Berliner Musikgymnasium „Carl Philipp Emanuel Bach“. 2012 unterrichtete er in Vertretung von Prof. Sidney Corbett Komposition an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mannheim. Seit 2004 unterrichtet Sebastian Stier als Dozent für Tonsatz und Analyse an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, seit dem Wintersemester 2018/19 als Gastprofessor für Musiktheorie.