Presseinformation


1970 Festakt mit dem Sinfonieorchester der HfM im Kultursaal des EAW Treptow © Horst Riederer

75 Jahre exzellente Musikausbildung

Die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin feiert Jubiläum

Im heute beginnenden Wintersemester 2025/26 feiert die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin ihr 75-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumssemester voller musikalischer Höhepunkte. Auf die Premiere der Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauss am 17. Oktober folgen fünf weitere Vorstellungen. Im Festkonzert mit dem Hochschulsinfonieorchester am 8. Dezember dirigiert Prof. Markus Stenz Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 3 im Konzerthaus Berlin – mit insgesamt über 100 Mitwirkenden auf der Bühne, darunter der Mädchenchor des Berliner Händel-Gymnasiums.

In den Jubiläumskonzerten am 13.11. mit der Sächsischen Bläserphilharmonie, einer langjährigen Kooperationspartnerin der Kompositionsabteilung, sowie am 30.1. mit den Studierenden des ECHO Ensembles kommen neue Werke von Studierenden als auch Kompositionen von zahlreichen Eisler-Alumni zur Aufführung. Ein Klavierforum am 17.12. mit Wortbeiträgen von Gästen und Zeitzeugen blickt auf die besondere Beziehung von Komponist*innen zur Hochschule und Studierende führen Werke von Hanns Eisler, Paul-Heinz Dittrich, Georg Katzer, Günter Kochan, Siegfried Matthus und Ruth Zechlin u.a. auf. „Die wahre Art Eisler zu singen“ erfahren Studierende und Publikum in den Eisler-Workshops am 28.11., bei denen Studierende sich mit politischen Eisler-Liedern auseinandersetzen. Am 25.11. präsentiert die Reihe „EislerStars“ herausragende Studierende im Konzertexamen und feiert damit die mehr als 30 Jahre währende Kooperation mit dem Konzerthaus Berlin.

1950 als „Deutsche Hochschule für Musik“ gegründet, bezog sie unter Leitung des Gründungsrektors Georg Knepler ihre ersten Räumlichkeiten in der Wilhelmstraße 63 in Berlin-Mitte, damals noch schwer von den Kriegsschäden gezeichnet. Seit 1964 trägt die Hochschule den Namen des österreichischen Komponisten Hanns Eisler, der auch nach der politischen Wende bewusst beibehalten wurde.

Als die international renommierte Pianistin Annerose Schmidt 1990 als erste Kandidatin durch eine demokratische Wahl zur Rektorin bestimmt wurde, stand die „Hanns Eisler“ mit ihren damals mehr als 1.000 Studierenden zunächst zur Disposition. Die Finanzierung als staatliche Hochschule ist seit Ende 1990 durch das Land Berlin gesichert. Etwa 550 Studierende – mit einem Dreiviertel ausländischer Studierender aus aller Welt – absolvieren heute ihr Studium an der Hochschule, die als einzige unter allen 24 deutschen Musikhochschulen vollständig auf die künstlerische Ausbildung fokussiert ist und ein hohes Renommée in der internationalen Musikwelt genießt.

Das Festprogramm mit zahlreichen publikumsoffenen als auch hochschulöffentlichen Veranstaltungen wird durch eine Großspende der Stiftung am Grunewald unterstützt. Mehr Informationen zur Geschichte und zum Alltag an der Hochschule sowie alle Veranstaltungen mit den Studierenden der Eisler und Gästen sind im Jubiläumssemesterheft zu finden, das soeben erschienen ist.

► Hier zum Veranstaltungsheft Wintersemester 2025|26

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Orchester mit Dirigenten vor Publikum in einem alten Konzertsaal
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1970 Festakt mit dem Sinfonieorchester

1970 Festakt mit dem Sinfonieorchester der HfM im Kultursaal des EAW Treptow

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Hochschulkammerorchester unter Leitung von Prof. Werner Scholz
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Hochschulkammerorchester unter Leitung von Prof. Werner Scholz, 1984

Hochschulkammerorchester unter Leitung von Prof. Werner Scholz, 1984, mit Frank Reinicke, Antje Weithaas, Thomas Böttcher, Ulrike Petersen, Kai Vogler, Ulrike Eschenburg, geb. Engel, Kai Vogler, Tim Vogler, Gernoth Süßmuth, Jan Vogler, Peter Bruns, Stefan Malzew, Katrin Hinz, Matthias Wächter, Annegret Siedel, Michael Scheitzbach, Zazie Zieme, Matthias Worm, Friedemann Mittentzwei, Jörg Lorenz, Sebastian Engelhardt

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Die Komponisten Dmitri Schostakowitsch und Juri Schaporin an der Musikhochschule, 1961
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Dmitri Schostakowitsch und Juri Schaporin an der Musikhochschule, 1961

1961, Festempfang für Dmitri Schostakowitsch und Juri Schaporin an der Musikhochschule

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