Bundesweiter Aktionstag "Kunst.Macht.Menschlichkeit"
Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin beteiligt sich am bundesweiten Aktionstag „KUNST. MACHT. MENSCHLICHKEIT.“Am 27. November 2025 setzen die deutschen Musikhochschulen ein gemeinsames Zeichen gegen Machtmissbrauch und Diskriminierung. Unter dem bundesweiten Motto „KUNST. MACHT. MENSCHLICHKEIT.“ gestalten alle 24 staatlichen Musikhochschulen individuelle Aktionen, Diskussionsräume und künstlerische Formate – getragen von einem gemeinsamen Werteverständnis: Respekt, Vertrauen, Toleranz und Menschlichkeit. Auch die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bietet gemeinsam mit dem Fachbereich Musik der Universität der Künste Berlin in verschiedenen Veranstaltungen ihren Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden Raum für Austausch und Reflexion. „Als künstlerische Hochschule tragen wir eine besondere Verantwortung für den respektvollen Umgang miteinander. Wir müssen gewährleisten, dass unsere Strukturen menschliches und künstlerisches Wachstum gleichermaßen ermöglichen und schützen“, sagt die Rektorin der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, Prof. Andrea Tober. Mit dem Aktionstag macht die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) das Thema Machtverhältnisse an Musikhochschulen öffentlich sichtbar und stärkt den Diskurs über Prävention, Aufarbeitung und strukturellen Wandel – innerhalb der Institutionen und darüber hinaus. Der Aktionstag knüpft an das im Mai 2024 von der RKM verabschiedete Positionspapier zum Umgang mit Machtmissbrauch sowie an die daraus entwickelten Handlungsempfehlungen an. Parallel dazu startet in diesem Wintersemester eine von der RKM initiierte, bundesweite empirische Studie zu Erscheinungsformen von Machtmissbrauch an den Musikhochschulen. Die Untersuchung, die mit Unterstützung des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) ermöglicht wird, soll bis Sommer 2026 wichtige Erkenntnisse über aktuelle Strukturen, Präventionsmaßnahmen und Erfahrungen an den künstlerischen Hochschulen in Deutschland liefern. Veranstaltungsprogramm in Berlin Am Vormittag findet für die Hochschulmitglieder der Hochschule für Musik Hanns Eisler und der Universität der Künste eine interne Veranstaltung im Marstall der HfM statt. Die Teilnehmenden erwarten praxisorientierte Workshops, Dialogformate und Diskussionsrunden zu Themen, wie dem Umgang mit Lied-Repertoire, machtsensibles Unterrichten und gewaltfreie Kommunikation. Am Abend folgt eine öffentliche Veranstaltung an der UdK in der Hardenbergstraße u.a. mit einem Vortrag zur aktuellen Studie „Grenzüberschreitungen an künstlerischen Hochschulen: Eine empirische Erhebung mit Empfehlungen“ von Marina Fischer (WZB Berlin). |