MI-FR 9.-11. NOV 2022 | Galakutschen-Saal | Krönungskutschen-Saal | Eintritt frei Wettbewerb für den Boris-Pergamenschikow-Preis für Zeitgenössische Kammermusik beginntBeim Boris-Pergamenschikow-Preis stellen sich alle drei Jahre junge Ensembles mit zeitgenössischer Kammermusik vor. Als Besonderheit dieses Wettbewerbs gelten die mündlichen Vorträge zur musikalischen Interpretation der aufgeführten Werke, die die Ensembles in jeder Wettbewerbsausgabe mit erstaunlicher Kreativität gestalten. Die publikumsoffenen Wettbewerbsrunden finden am 10. und 11. November im Galakutschen-Saal in der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin statt. In diesem Jahr setzen sich die Musikerinnen und Musiker mit Werken von Komponist*innen der jüngeren Generation wie Clara Iannotta, Mikel Urquiza, Bengisu Önder, Lucia Kilger, Tomasz Szczepanik und Vito Zuraj auseinander – als auch mit Kompositionen von Salvatore Sciarrino, Friedrich Goldmann, Georg Katzer, György Kurtág, Toshio Hosokawa, Helmut Lachenmann, Ysang Yun und anderen. Der Boris-Pergamenschikow-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und mit einem Sonderpreis für einen Kompositionsauftrag verbunden. Im öffentlichen Preisträgerkonzert am 11. November 2022 im Krönungskutschen-Saal spielt außerdem das Gewinnerensemble von 2019, das slowenische Trio Tempestoso, die Uraufführung seines Auftragswerkes „Aggregate“ für Klarinette, Violoncello und Akkordeon von Maximilian Zimmermann. Der Eintritt ist frei. Dem Wettbewerb geht am 9.11. ein Meisterkurs des Violinisten Gerhard Schulz voran, der Mitglied des Alban Berg Quartetts war und Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ist. Er ist Vorsitzender der Wettbewerbsjury. Seit 2005 widmet die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule dem großen Cellisten Boris Pergamenschikow (1948-2004) einen Kammermusik-Wettbewerb, um die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Kompositionen zu fördern und die Kenntnis ihrer künstlerischen Wurzeln und Verbindungen bei den Musiker*innen der jungen Generation zu vertiefen. Boris Pergamenschikow war einer der vielseitigsten, international anerkannten Cellisten und ein herausragender Pädagoge. Zuletzt unterrichtete er an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.
Kompositionen von Tomasz Szczepanik, Vito Zuraj, Toshio Hosokawa, Friedrich Goldmann, Juliane Klein, Georg Katzer, Helmut Lachenmann, Clara Iannotta, Salvatore Sciarrino, Mikel Urquiza, Ysang Yun, Roman Pawollek, György Kurtág, Pascal Dusapin, Bengisu Önder, Lucia Kilger
MI 9. NOV 11 H +14 H | Galakutschen-Saal I Meisterkurs Prof. Gerhard Schulz DO 10. NOV 11 H + 15 H | Galakutschen-Saal I | Wettbewerbsrunden FR 11. NOV 10 H | Galakutschen-Saal I | Wettbewerbsrunden FR 11. NOV 18 H | Krönungskutschen-Saal Preisträgerkonzert des Boris-Pergamenschikow-Preises für Zeitgenössische Kammermusik
Wettbewerbsjury Prof. Gerhard Schulz (Alban Berg Quartett, Wien) Cathy Milliken (Oboe/Komponistin, Berlin) Prof. Claudio Bohórquez (Cello, Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin) Prof. Dr. Ariane Jeßulat (Vizepräsidentin Universität der Künste Berlin/ Ensemble Die Maulwerker) Andreas Brenner (Zürcher Hochschule der Künste/ Ensembleleiter für Neue Musik) Dr. Winrich Hopp (Musikfest Berlin, Berliner Festspiele) Mehr über den Boris-Pergamenschikow-Preis für Zeitgenössische Kammermusik |