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Ein Fest für Clara

Clara Schumann
Clara Schumann © Adolph von Menzel, 1854

Zum 200. Geburtstag von Clara Schumann

Claar ter Horst Künstlerische Leitung

Sie war die berühmteste Pianistin ihrer Zeit, und in diesem Jahr wird sie in aller Welt zu ihrem 200. Geburtstag gefeiert. Das ist Anlass für ein Fest in Berlin, der Stadt, in der sie zweimal für fünf Jahre lebte und zahlreiche Auftritte hatte. Allein in der ehemaligen Singakademie gab Clara Schumann um die 40 Konzerte.

Wer war diese Frau, die heute eher im Schatten ihres berühmten Mannes still und bescheiden wahrgenommen wird? Von ihrem Vater als „Die Strahlende“ für eine Künstlerlaufbahn vorbestimmt, verhalf sie Robert Schumann und seiner Musik zur Bekanntheit, war ihm eine gewaltige Inspiration und Stütze. Sie überlebte ihn um 40 Jahre, spielte in ihrer 62-jährigen Konzerttätigkeit auf allen Bühnen Europas, hatte sieben Kinder und fünf Enkelkinder, die sie alleine großzog. Verlegte das Gesamtwerkwerk ihres Mannes neu und überreichte seinen sorgfältig geordneten Nachlass der Staatsbibliothek Berlin. Eine Künstlerpersönlichkeit, deren reiches Leben fast ein ganzes Jahrhundert umspannt.

Die Hochschule feiert Clara Schumann an zwei Tagen im Marstall mit Konzerten, Lesungen, Vorträgen, einem Theaterstück, einem Spaziergang und in einer Ausstellung. Eine hochkarätige Besetzung mit Professoren, Lehrenden und Studierenden der Hanns Eisler wird mit dem Publikum ihr Leben durchwandern, ihr Werk belauschen und beleuchten. Bundespräsident a. D. Dr. Joachim Gauck spricht zum abschließenden Festkonzert, Schumann-Experten aus Zwickau und Bonn halten Vorträge.