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Slow Listening

3.1.2018
12:30 H, € 8.- ERM 5.-
Krönungskutschen-Saal
Neuer Marstall, Schloßplatz 7, 10178 Berlin

Karte kaufenKartentelefon030.20309-2101

Frankreich vs. Italien. Nicht nur im Fußball ein spannender Wettstreit: Im Barock konkurrierten die beiden Länder unter anderem in Architektur und Malerei, besonders aber auch in ihren Musikstilen. Im Gegensatz zu den eher intellektuellen Kompositionen italienischer Meister, entwickelte sich in Frankreich eine starke Strömung der Tanzmusik, so erfreute sich die neue Form des Balletts großer Beliebtheit. Als Meister des barocken Balletts gilt Jean-Baptiste Lully, welchem 38 Jahre posthum mit "L'apothéose de Lully" ein musikalisches Denkmal gesetzt wurde. Mit dieser programmatischen Kammermusik vereint der Komponist François Couperin, der wie Lully seinerzeits am Hofe von Versaille wirkte, die zwei Musikstile Frankreichs und Italiens und beschreibt melodiös eine Versöhnung des "unvergleichlichen" Lully mit dessen italienischen Kollegen Corelli im Jenseits. Mit dem Flötisten Tommaso Pratola und Juliette Beauchamp an der Violine treffen auch bei dieser Aufführung Italien und Frankreich harmonisch aufeinander. Ergänzt wird das Ensemble durch Alexander Kisch (Violine), Marta Mizgała und Sarah Young (Oboe), Emily Heo (Violoncello) sowie den 26-jährigen Hochschuldozenten für Korrepitition am Cembalo, Daniel Trumbull. Versuchen Sie unter Anleitung von Moderator Clemens Goldberg die unterschiedlichen barocken Klänge herauszuhören!

François Couperin Apothéose de Lully, La paix du parnasse: Sonade en Trio
Alexander Kisch, Juliette Beauchamp Violine
Marta Mizgała, Sarah Young Oboe
Tommaso Pratola Flöte
Emily Heo Violoncello
Daniel Trumbull Cembalo
Clemens Goldberg Moderation

Die Gesprächskonzert-Reihe „Slow Listening“ mit Dr. Clemens Goldberg findet jeden ersten Mittwoch des Monats um die Mittagszeit statt. Der Publizist und rbb Kulturradio-Moderator stellt kammermusikalische Werke gemeinsam mit Lehrenden, Gästen, Studierenden, Absolventinnen und Absolventen der Hochschule auf dem Podium vor. Das Publikum erfährt Hintergründe und musikalische Details, die sich durch mehrfaches Hören intensiv erschließen.