Eisler Sinfonietta
Freitag 13.11.2026 19 H, € 6,– erm. 4,– VVK ab 1.9. Studiosaal Charlottenstraße 55, 10117 Berlin
Die einsätzige Klaviersonate op. 1 des Schönberg-Schülers Alban Berg von 1907/08 fand seinerzeit wenig Anklang beim Wiener Publikum, den Erstdruck musste Berg aus eigener Tasche zahlen. Im gleichen Jahr stand Gustav Mahler die Flüchtigkeit des Lebens vor Augen, als er angesichts mehrerer Schicksalsschläge den sinfonischen Liederzyklus „Das Lied von der Erde“ komponierte. Die Orchesterlieder beruhen auf Nachdichtungen aus der chinesischen T'ang-Dynastie, auf sieben Gedichten von Hans Bethge, und wurden erst 1911 kurz nach Mahlers Tod uraufgeführt. Arnold Schönberg hinterließ dazu eine Kammerorchesterfassung als Fragment.
Die Eisler Sinfonietta ist ein Ausbildungsensemble der Hochschule. Unter ihrem Künstlerischen Leiter Prof. Manuel Nawri widmet sich der Klangkörper u.a. sinfonischem Repertoire in Bearbeitungen für Kammerensemble.
Alban Berg 1885–1935
Sonate für Klavier op. 1 (Arr. für Ensemble von Israel López-Estelche) (1908)
Mäßig bewegt
Gustav Mahler 1860–1911
„Das Lied von der Erde“ Symphonie für Soli und Kammerorchester (Arr. Rainer Riehn, Arnold Schönberg) (1908)
Das Trinklied vom Jammer der Erde
Der Einsame im Herbst
Von der Jugend
Von der Schönheit
Der Trunkene im Frühling
Der Abschied
Cassandra Aynard Leonelli Alt
Seungmin Shin Tenor
Eisler Sinfonietta
Manuel Nawri Leitung