Profil

Die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, 1950 unter dem Namen Deutsche Hochschule für Musik gegründet, befindet sich im Herzen Berlins am Schloßplatz und am Gendarmenmarkt. Der Neue Marstall mit seiner prominenten Adresse am Schloßplatz gegenüber der Museumsinsel wurde als Standort im April 2005 eröffnet, alteingesessen ist der naheliegende Standort am Gendarmenmarkt in der Charlottenstraße gegenüber dem Konzerthaus. Seit dem 1. Oktober 2015 ist Prof. Robert Ehrlich Rektor der Hanns Eisler. Die Hochschule verfügt über ein Sinfonieorchester, einen Hochschulchor, das ECHO Ensemble und zahlreiche Kammermusikensembles. 

Die Lehre teilt sich in vier Fachbereiche auf, das Angebot reicht hierbei von Gesang und Regie über Streichinstrumente, Holz- und Blechblasinstrumente bis zu Musikwissenschaften und Komposition.  Ergänzt wird das Ausbildungsprofil durch in Kooperation mit der Universität der Künste Berlin unterhaltene Institute wie dem Jazz-Institut Berlin, dem Institut für Neue Musik Klangzeitort und dem Kurt-Singer-Institut für Musikergesundheit.

Die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin präsentiert jährlich nahezu 300 öffentliche Veranstaltungen, darunter Konzerte, Opernprojekte, Vortragsabende und Masterclasses. Diese finden sowohl in den Sälen der Hochschule als auch an zahlreichen anderen Spielorten der Stadt statt.

Hervorzuheben sind neben dem hochkarätig besetzten Lehrkörper und dem Praxisbezug in der Ausbildung vor allem die Impulse, die für die Studierenden durch Kooperationen mit den Kultureinrichtungen der Musikmetropole Berlin entstehen. Mit dem Konzerthaus Berlin, der Stiftung Berliner Philharmoniker, der Deutschen Oper und der Komischen Oper bestehen intensive Kooperationen. Das öffentliche Arbeiten und das Sammeln von Bühnenerfahrung sind elementarer Teil der Ausbildung und machen die Hochschule zu einem festen Bestandteil der Kulturlandschaft Berlins.

International renommierte Künstler wie Kolja Blacher, Tabea Zimmermann, Hanspeter Kyburz, Marie-Luise Neunecker, Thomas Quasthoff, Julia Varady und Antje Weithaas gewährleisten als Pädagogen ein  praxisnahes Ausbildungsniveau. Masterclasses und Workshops verfeinern im Rahmen des Lehrangebotes die direkte Arbeit mit Künstlerpersönlichkeiten – Midori, Nikolaus Harnoncourt, Daniel Barenboim, Zubin Mehta, Kent Nagano, Seiji Ozawa, Thomas Quasthoff, Sir Simon Rattle und Christian Thielemann arbeiteten in diesem Kontext bereits mit Studierenden der Hochschule.

Claudio Abbado †, Daniel Barenboim, Sir Simon Rattle und Wolfgang Rihm unterstützen in ihrer Funktion als Ehrensenatoren die künstlerischen und pädagogischen Ziele der Hochschule. Dem Hochschulrat an der Schnittstelle von Hochschule, Staat und Gesellschaft gehören als externe Vertreter aus Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft Bernd Wieczorek, Petra Mai-Hartung, Isabel Pfeiffer-Poensgen sowie Lothar Zagrosek an, Prof. Antje Weithaas vertritt die Professorenschaft im Hochschulrat. Die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin e. V. fördert die Studierenden der Hochschule und hat die studentische Künstlervermittlung „Eisleriana“ ins Leben gerufen.

Die ausgesprochen internationale Studierendenschaft macht die Hochschule zu einem Ort der interkulturellen Begegnung. Zwei Drittel der Studierenden stammen aus dem Ausland und ein Drittel aus dem außereuropäischen Ausland.

Zu den Absolventen der Hochschule gehören u. a. Jochen Kowalski, Roman Trekel (Gesang); Georg Katzer, Siegfried Matthus, Friedrich Schenker (Komposition); Vladimir Jurowski, Ernst Stoy, Sebastian Weigle, Feng Yu (Dirigieren); Peter Konwitschny, Christine Mielitz, Vera Nemirova (Regie); Isabelle Faust (Violine); Claudio Bohórquez, Sol Gabetta, Danjulo Ishizaka, Johannes Moser (Violoncello); sowie im Bereich Jazz Volker Schlott und Rolf von Nordenskjöld (Saxophon).