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Wieviel Nähe braucht die Kunst?

Professionell umgehen mit der persönlichen Nähe im künstlerischen Studium: Das Thema berührt alle, die an einer Kunsthochschule studieren oder unterrichten. Zwischen Lehrpersonen und Studierenden besteht aufgrund des besonderen emotionalen und körperlichen Einsatzes in der künstlerischen Arbeit sowie einzigartiger Ausbildungsverhältnisse im Einzelunterricht  eine ganz besondere persönliche Nähe. Lehrpersonen und Studierende kommen regelmäßig zusammen und arbeiten intensiv miteinander auf relativ engem Raum.

Gemeinsam mit der Hochschule für Musik Hanns-Eisler Berlin veranstaltet die Universität der Künste Berlin (UdK) einen hochschulöffentlichen Aktionstag zum Umgang mit Nähe und Distanz in der künstlerischen Ausbildung. 

Alle Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden der Hochschule für Musik Hanns Eisler (HfM) Berlin und der Universität der Künste (UdK) Berlin waren am Freitag, den 24. Mai 2019  zur Teilnahme herzlich eingeladen. Interessierte Gäste sind willkommen.

Vorträge, Workshops, eine Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Gästen aus Politik, Kultur und Bildung sowie künstlerische Beiträge setzen sich einen Tag lang mit dem Thema auseinander, wollen sensibilisieren und zukünftige Strategien für ein respektvolles Miteinander an den Hochschulen weiter entwickeln.

Die Veranstaltung findet an der HfM im Marstall, Schloßplatz 7 in Berlin statt.  

Programm

Moderation: Durch den Tag führt Dr. Claudia Neusüß.

8.30-9.00
Anmeldung

9.00-9.45
Begrüßung und Einführung
Prof. Robert Ehrlich Rektor der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin
Prof. Martin Rennert Präsident der Universität der Künste Berlin
Naile Tanış Frauenbeauftragte der Universität der Künste Berlin
Antje Kirschning Frauenbeauftragte der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

9.45-10.30
Sexualisierte Belästigung an Hochschulen:
Rechtliche Einordnung und Empfehlungen
Prof. Dr. Ulrike Lembke Humboldt Universität zu Berlin

10.30-11.00
Pause mit Kaffee / Tee

11.00-11.30
Künstlerischer Beitrag

11.30-12.15
Vom schwierigen Umgang mit der Macht:
Übergriffe in der künstlerischen Ausbildung
Prof. Dr. Freia Hoffmann Sophie Drinker Institut

12.15-12.30
Aktiver Austausch

12.30-13.30
Mittagspause
Cafeteria des Studierendenwerkes

13.30-14.45 Parallele Workshops, Anmeldung vor Ort

Workshop I
Wertekodex – Ein Instrument für Hochschulen?
Charlotte Sieben Mitglied des Präsidiums des Deutschen Bühnenvereins und Geschäftsführerin der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin

Workshop II
Unterstützung für Betroffene an Hochschulen
Birgit Fritzen Gleichstellungsbeauftragte, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

Workshop III
Austausch für Studierende
N.N.

Workshop IV
Cartoons zeichnen zu Nähe und Distanz in der Lehre
Felix Pestemer Meisterschüler der Universität der Künste Berlin, freier Künstler

Workshop V
Balance von Nähe und Distanz:
Ein Erfahrungsaustausch (auf Chinesisch)
交流会(中文)“如何保持与教师的适当关系”
Huijing Han Pianistin der Universität der Künste Berlin

14.45-15.15
Pause mit Kaffee / Tee

15.15-15.30
Was ist jetzt zu tun? Statements aus den Workshops

15.30-17.00
Podiumsdiskussion mit Fragen aus dem Publikum
Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann Präsidentin der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und Vorsitzende der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen
Prof. Christine Schornsheim Vizepräsidentin der Hochschule für Musik und Theater München
Prof. Dr. Norbert Palz erster Vizepräsident der Universität der Künste Berlin
Samara Hammud Studierende der Universität der Künste Berlin und AStA-Referentin „Interkulturelles und Antidiskriminierung“

17.15
Abschlussrede
Barbara König Staatssekretärin, Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung

Ab 17.45
Ausklang mit Imbiss

Die Konferenzsprache ist deutsch.
Ein Workshop wird auf Chinesisch angeboten.
Eintritt frei (Mittagessen auf eigene Kosten)

Der Aktionstag ist eine Initiative der Frauenbeauftragten und der Hochschulleitungen der Universität der Künste Berlin sowie der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.

Verantwortlich für die inhaltliche und organisatorische Gestaltung sind:
Antje Kirschning Frauenbeauftragte der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin
Dr. Henrike Lehnguth Büro der Frauenbeauftragten der Universität der Künste Berlin
Naile Tanış Frauenbeauftragte der Universität der Künste Berlin

Das detaillierte Programm zum Ausdrucken finden Sie hier