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Kompositionswettbewerb Neue Szenen Deutsche Oper Berlin

Neue Szenen IV – Internationaler Kompositionswettbewerb der Deutschen Oper Berlin und der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

Neue Szenen für das Musiktheater

Zum vierten Mal hat die Deutsche Oper Berlin in Kooperation mit der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin den Internationalen Kompositionswettbewerb „Neue Szenen“ ausgeschrieben. Bis zum 15. September 2017 konnten sich junge Komponistinnen und Komponisten bis 35 Jahre mit einer Arbeitsprobe für ein musiktheatrales Werk bewerben. Die drei Gewinner des Wettbewerbs und ihre Werke lauten:

Aufbruch
Eine Kammeroper von Josep Planells Schiaffino mit einem Libretto von Debo Kötting und in einer Inszenierung von Selina Thüring

Am Grund gibt's keinen Grund mehr nach dem Grund zu fragen
Eine Kammeroper von Sven Daigger mit einem Libretto von Fanny Sorgo und in einer Inszenierung von Anna-Sophie Weber

Eurydike. Anbaden im Marianengraben
Eine Kammeroper von Feliz Anne Reyes Macahis mit einem Libretto von Uta Bierbaum und in einer Inszenierung von Johanna Frech

Uraufführung des Triptychons am 11. April 2019 in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin.
Ein Auftragswerke der Deutschen Oper Berlin

Der Marianengraben ist der tiefste Punkt der Erde, unzugängliche „Terra incognita“, bietet Gelegenheit, tief zu tauchen, ist Chiffre für die Weiten des Meeres und ein Ort, an dem Wale leben. Er ist fast 2.500 Kilometer lang und bis zu 11.000 Meter tief. Am Grund des Marianengrabens herrscht ein Wasserdruck von über 1000 bar – der Wasserdruck in zehn Meter Tiefe beträgt circa ein bar, ebenso der Luftdruck an der Erdoberfläche. Nur drei Menschen sind bislang überhaut in die Tiefen des Marianengrabens vorgedrungen. Und bis heute ist die Tiefsee kaum erforscht – wenngleich selbst hier der Mensch bereits seine Spuren in Form von Umweltgiften hinterlassen hat.

Für die drei Preisträger des internationalen Wettbewerbs NEUE SZENEN IV, Feliz Anne Reyes Macahis, Sven Daigger und Josep Planells Schiaffino, ist der Marianengraben Ausgangspunkt und Inspirationsquelle ihrer Arbeit an drei neuen Musiktheaterwerken. Diese entstehen gemeinsam mit den Librettistinnen Uta Bierbaum, Deborah Kötting und Fanny Sorgo und kommen als gemeinsame Produktion der Deutschen Oper Berlin mit der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in der Tischlerei zur Uraufführung – gespielt, gesungen und inszeniert von Studierenden der Hochschule. Nunmehr zum vierten Mal setzen damit Oper und Hochschule ihre erfolgreiche Kooperation im Rahmen der NEUEN SZENEN fort und schaffen ein professionelles Forum und zugleich einen Experimentierraum für ein aufregend neues, junges, zeitgenössisches Musiktheater.

Manuel Nawri Musikalische Leitung
Ivan Ivanov Bühnenbild
N. N. Kostüme
Sebastian Hanusa Dramaturgie
Claus Unzen Mentorat / Regie
Prof. Corinna von Rad Mentorat / Regie
Martin Bruns Mentorat / Gesang
Byron Knutson Mentorat / Musikalische Einstudierung
Echo Ensemble Orchester
Josep Planells Schiaffino Komposition (Aufbruch)
Debo Koetting Libretto (Aufbruch)
Selina Thüring Inszenierung (Aufbruch)
Sven Daigger Komposition (Am Grund ...)
Fanny Sorgo Libretto (Am Grund ...)
Anna-Sophie Weber Inszenierung (Am Grund ...)
Feliz Anne Reyes Macahis Komposition (Eurydike. Anbaden ...)
Uta Bierbaum Libretto (Eurydike. Anbaden ...)
Johanna Frech Inszenierung (Eurydike. Anbaden ...)


Die Tischlerei der Deutschen Oper Berlin wurde mit Beginn der Intendanz von Dietmar Schwarz in der Spielzeit 2012/2013 in der ehemaligen Theatertischlerei des Hauses eröffnet. Die Spielstätte bietet in variabler Bestuhlung Platz für bis zu 400 Zuschauer und ist der Ort für ein vielfältiges Programm mit Schwerpunkt auf experimentellen und zeitgenössischen Formen des Musiktheaters. In der Tischlerei wurden und werden Projekte mit so unterschiedlichen Künstlern wie den Komponisten Gordon Kampe, Matthew Herbert, Ole Hübner, Konrad Boehmer, der Band Brandt Brauer Frick, Regisseuren wie Jakop Ahlbom, Annechien Koerselman, David Hermann und Daniel Pfluger, mit Peaches, Black Cracker, Caspar Brötzmann und NU Unruh realisiert. Ein wichtiger Bestandteil des Programm ist der alle zwei Jahre durchgeführte Kompositionswettbewerb NEUE SZENEN, zu dessen bisherigen Preisträgern unter anderem Evan Gardner (2013), Stefan Johannes Hanke (2013), Mischa Tangian (2015), Malte Giesen (2017), Irene Galindo Quero (2017) und Thierry Tidrow (2017) zählten.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.