Eisler Sinfonietta

1.12.2023
19 H, € 6.-, ERM 4.-
Studiosaal
Charlottenstraße 55, 10117 Berlin

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Schönbergs erste Kammersinfonie von 1906 entstand in einer Zeitenwende, zwischen dem Niedergang des Habsburgerreiches und dem Aufbruch in das 20. Jahrhundert, zum Ende von Schönbergs spätromantischer Schaffensphase und vor seinem Übergang in die Atonalität. Er selbst nannte das damals skandalträchtige Werk mit seinem komplexen Zusammenspiel von 15 Solo-Instrumenten eine „große Polyphonie“ und schuf 30 Jahre später im amerikanischen Exil eine weitere Fassung. Im Exil komponierte auch Bela Bartók 1943 sein Konzert für Orchester, eines der bekanntesten Werke des Ungarn, das in Boston uraufgeführt wurde und ebenfalls die einzelnen Instrumente des Ensembles solistisch und virtuos behandelt. Die Eisler Sinfonietta, ein Studierendenensemble der Hochschule, spielt unter der Leitung von Manuel Nawri. Die Eisler Sinfonietta ist ein 2018 von Prof. Manuel Nawri gegründetes Kammerensemble der Hochschule, das sich regelmäßig mit Orchesterrepertoire in Ensemblebearbeitungen auseinandersetzt.

Arnold Schönberg Kammersinfonie Nr. 1 E-Dur op. 9

Béla Bartók Konzert für Orchester

Manuel Nawri Leitung